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Machtwort der Politik gefordert

Machtwort der Politik gefordert

Machtwort der Politik gefordert: Sechster Streik beim Staatsballett

20.06.2015 - Die für Sonntag, den 21. Juni, in der Deutschen Oper geplante Wiederaufführung des Balletts „Die Bajadere“ in der Choreographie von Vladimir Malakhov wird nicht getanzt.
Die Gewerkschaft ver.di hat die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Dadurch droht in diesem Jahr bereits der sechste Vorstellungsausfall.

Seit Monaten wollen die Tänzerinnen und Tänzer, die ganz überwiegend ver.di angehören, mit ihrer Gewerkschaft einen Haustarifvertrag durchsetzen, der auf ihre Bedingungen im Staatsballett besser zugeschnitten ist als der NV Bühne/Tanz. Geschäftsführer und Opernstiftungs-Generaldirektor Georg Vierthaler bestreitet nicht, dass die Forderungen gerechtfertigt sind. Doch verweigert er jegliches Gespräch mit ver.di. „Herr Vierthaler provoziert für die Opernstiftung weitere Einbußen durch Vorstellungsausfall. Ein politisches Machtwort ist nötig, ja überfällig“, erklären die ver.di-Verhandlungsführer.