Sprachrohr Online

Sprachrohr Online - 2021

Sprachrohr Online - 2021

 

 

Ausgabe 16.06.2021

  • Aus für das "Berliner Abendblatt"

    Berliner Verlag Christian von Polentz/transitfoto Berliner Verlag

    Im August stellt der Berliner Verlag nach 30 Jahren sein auflagenstarkes Anzeigenblatt ein. Direkt betroffen sind acht Beschäftigte, außerdem die Druckerei BVZ Zeitungsdruck und eine unbestimmte Zahl von Zusteller*innen der "Last Mile" in Berlin.

    Link zum Artikel von Günter Herkel

  • Taschenspielertricks bei Berlin Last Mile?

    Die Berlin Last Mile, Arbeitgeber der Berliner Zeitungszusteller*innen, ist offenbar dazu übergegangen, flächendeckend sogenannte „Änderungsvereinbarungen“ zu verschicken. Damit soll einer Kürzung der Regelarbeitszeit zugestimmt werden.

    Link zum Tarifinfo

  • Polizei behindert Journalist*innen massiv bei ihrer Arbeit

    In den frühen Morgenstunden sind am 5. Juni bei Protestaktionen von #A 100-Gegnern in Neukölln und Treptow Journalistinnen und Journalisten, die darüber berichten wollten, massiv von Berliner und Bundes-Polizei bei ihrer Arbeit behindert worden. Renate Gensch, Landesvorsitzende der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg, erklärt dazu: „Zwölf Journalist*innen wurde von der Polizei teilweise eingekesselt, in Gewahrsam genommen und erhielten Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Platzverweise. Ein Kollege wurde sogar körperlich durchsucht. Es ist einfach ein Unding, dass unsere Kolleg*innen, die allein schon durch ihr Kamera-Equipment als Pressevertreter erkennbar und zehn mit dem von der Innenministerkonferenz (IMK) legitimiertem bundeseinheitlichen Presseausweis unterwegs waren, mit solchen Mitteln an der Ausübung ihres Berufs gehindert wurden. Das Gelände an der Sonnenallee war frei zugänglich. Weitere Journalist*innen wurden später von der Polizei dann noch am Zugang und der Berichterstattung gehindert. Alles eine klare Behinderung der Pressefreiheit!“.

    Link zur ausführlichen dju-Pressemitteilung

    Link zum Interview mit Jörg Reichel auf M Online

  • Tagesspiegel Haustarifvertrag: Ab dem 29. Juni wird verhandelt

    Tagesspiegel Christian von Polentz/transitfoto Tagesspiegel

    Die Arbeitgeberseite ist jetzt zu formalen Tarifverhandlungen für Redaktion und Verlag Tagesspiegel bereit – allerdings nicht für die TMS (Tagesspiegel Marketing Service GmbH). Für die TMS lehnt der Arbeitgeber bisher ausdrücklich die Tarifverhandlungen für die 42 Beschäftigten aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab. Die Tarifverhandlungen für die ca. 500 Beschäftigten des Tagesspiegel beginnen am 29. Juni 2021.

    Link zum Tarifinfo

  • Mediensalon: Mehr Engagement für Medienvertrauen

    Mediensalon Susanne Stracke-Neumann (Screenshot) Mediensalon

    Im Berliner Mediensalon wurde am 26. Mai über die mediale Spaltung Deutschlands diskutiert. Das Thema lautete "Schreiben die Medien die Teilung fest?". Mehr Aufmerksamkeit für Ostthemen und mehr lokales Engagement sei deshalb geboten.

    Link zum ausführlichen Artikel von Susanne Stracke-Neumann

  • CineStar Tarifeinigung 2021: Tarifvertragsverlängerung und Beschäftigungssicherung

    CineStar Mainzer Landstraße Frankfurt am Main mm CineStar Mainzer Landstraße Frankfurt am Main

    Um der schwierigen Lage der Kinobranche in der Corona-Krise Rechnung zu tragen, haben sich ver.di und CineStar auf eine Verlängerung der geltenden Tarifverträge bis in das kommende Jahr hinein geeinigt.

    Link zum ausführlichen ver.di-Tarifinfo

  • Papierverarbeitung: ver.di-Tarifkommission und der HPV stimmen dem Tarifergebnis zu

    Am 25. April konnte im sechsten Termin in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein Tarifergebnis erzielt werden. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um insgesamt 3,9 Prozent. Beide Tarifparteien stimmten dem Ergebnis zu.

    Link zum ver.di-Tarifinfo

  • ver.di strebt Tarifverhandlungen für rbb-Freie an

    rbb Freien-Protest 1. Mai 2021 Ulli Winkler rbb Freien-Protest 1. Mai 2021

    Anfang Mai nutzten hunderte freie Mitarbeiter*innen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) ihre Freiheit und standen ihrem Auftraggeber nicht zur Verfügung. Die Folge waren massive Ausfälle in den aktuellen Programmen des rbb. ver.di will nun Tarifverhandlungen mit dem rbb aufnehmen, um den von den freien Mitarbeiter*innen geforderten Bestandsschutz für alle Freien zu erreichen.

    Link zur ver.di-Pressemitteilung

  • Neues Bundespersonalvertretungsgesetz: Mehr Mitbestimmungsrechte für Freie

    Personalvertretung Fotolia Personalvertretung

    Arbeitnehmerähnliche Personen bei den Rundfunkanstalten Deutsche Welle, Deutschlandradio, MDR und rbb erfahren mit dem am 15. Juni in Kraft getretenen novellierten Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) eine Stärkung ihrer Mitbestimmungsrechte. ver.di begrüßt die Novellierung als echten Fortschritt: „Künftig können sich auch die arbeitnehmerähnlichen freien Mitarbeitenden mit ihren Fragen und Problemen an den Personalrat wenden, nicht mehr nur die Angestellten – ein längst überfälliger Schritt angesichts des großen Stellenwerts der Arbeit der Freien in den Rundfunkanstalten. Sie sind ein essentieller Teil der Belegschaft, ohne den kein Programm und kein reibungsloser Sendeablauf mehr möglich wäre“, sagte Christoph Schmitz, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands. Die neuen Regelungen seien als Erfolg der beharrlichen Forderungen von Gewerkschaften und Personalräten zu werten.

    Link zur ausführlichen ver.di-Pressemitteilung

  • Einladung: Treffen am 18. Juni um 15 Uhr mit den "Macherinnen" der aktuellen Ausstellung

    Frauen Petra Flemming Frauen

    wir bleiben unserem Motto treu ‚Niemals aufgeben‘ und laden euch sehr herzlich, in Verbindung mit der aktuellen Ausstellung, zu unserer ersten (!) Veranstaltung in diesem Jahr ein. Der Titel der Veranstaltung lautet:

    „Frauenarbeit, Frauenalltag, Frauenrechte – Ein Blick zurück und Fragen zu heute und morgen.“

    Mit dabei sein werden „Macherinnen“ der jetzigen Ausstellung. Sie berichten und stehen für Fragen zur Verfügung.

    Die Veranstaltung findet statt am:

    Freitag, 18. Juni 2021

    15 Uhr

    ver.di MedienGalerie, Dudenstr.10,  Berlin-Kreuzberg

    Link zu weiteren Infos + zur Anmeldung

     

  • Lauter Lichtblicke: Zum 30. Jubiläum des VS Brandenburg

    Die Museumvertreterin (r.) begrüßt als Gäste auf dem Podium: Thomas Bruhn, Rita König, Carmen Winter und Till Sailer (v.l.n.r.) Helma Nehrlich Die Museumvertreterin (r.) begrüßt als Gäste auf dem Podium: Thomas Bruhn, Rita König, Carmen Winter und Till Sailer (v.l.n.r.)

    Ein wetterwendiger Tag, dieser 27. Mai 2021. Doch zu Lesungsbeginn strahlte Abendsonne in den Foyersaal des Kleist-Museums in Frankfurt/Oder. Dreißig angemeldete Gäste durften leibhaftig teilnehmen an dieser ersten Veranstaltung nach langer Schließung: der nachgeholten Feier zum 30. Jubiläum des brandenburgischen Landesverbands des VS. Dabei vorgestellt wurde die gerade erschienene Anthologie „Hier ist herrlich arbeiten. Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Brandenburg“.

    Link zum ausführlichen Artikel von Helma Nehrlich

  • ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2021 für Prosa ausgeschrieben

    Der mit 3.000 Euro dotierte ver.di Literaturpreis wird in diesem Jahr im Genre Prosa ausgeschrieben. Einsendeschluss: 30. November 2021 (Poststempel).

    Link zu den Ausschreibungsbedingungen

  • Sonntag-Abend-Lesungen virtuell bei »Schmitz Katze« - 20. Juni um 18 Uhr

    Es ist vermutlich das vorletzte Mal, dass wir uns virtuell versammeln, und zwar schon am
         Sonntag, dem 20. Juni,
         Beginn wie immer 18:00 Uhr
    Also genießen wir es.

    Was nicht heißt, dass wir uns entspannen wollen. Im Gegenteil: Es geht um Widerstände!

    Es lesen:

    • Wiebke Eden
      wird in ihrem Roman Der Schatten eines Jahres eine Pazifistin vorstellen, die in Barcelona aus Liebe Spionin wurde, ohne die Folgen zu überblicken, zumal im Jahr 1939 der zweite Weltkrieg beginnt. Auch als erste Stewardess der Welt fliegt man dem Schicksal nicht einfach davon …
        
    • Robert Schmidt,
      als Sohn ungarischer Eltern zweisprachig aufgewachsen, versteht mehr als wir von der Gefühlswelt der Ungarn, die ihr melancholisches Schwanken zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Wut ab und zu entladen müssen, so auch in Roberts Text über das Orban – Wut – Land …
      Freuen wir uns auf zwei besondere, erstmals in Schmitz Katze lesende Autoren!

    Moderation:

    • Bernd Kebelmann
  • "70 ist auch nur ne Zahl"

    Wolfgang Protze Rita König Wolfgang Protze

    Am 15. Juni 2021 feierte Wolfgang Protze seinen 70. Geburtstag. Der VS gratuliert dem Brandenburger Poeten, Liedermacher, Musiker und Veranstalter.

    Link zur ausführlichen Würdigung von Rita König.

  • Richard Pietraß – Poesie in vielen Sprachen

    Richard Pietraß Christian von Polentz/transitfoto Richard Pietraß

    Der Bundesvorstand des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller gratuliert dem Autor, Übersetzer und Herausgeber Richard Pietraß zu seinem 75. Geburtstag mit den besten Wünschen für seine unerschöpfliche Liebe zur Poesie.

    Link zur ausführlichen Würdigung

  • Wolf D. Hartmann zum 75. Geburtstag

    Wolf D. Hartmann Elmar Hartmann Wolf D. Hartmann

    Am 9. Mai beging der Schriftsteller Wolf D. Hartmann (Bad Saarow) seinen 75. Geburtstag. Der Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Brandenburg gratuliert ganz herzlich.

    Link zur ausführlichen Würdigung

  • Brandenburgischer Literaturpreis geht an Heidi Ramlow

    Heidi Ramlow Mörderische Schwestern e.V. Heidi Ramlow

    Seit 16 Jahren schreibt das Literatur-Kollegium Brandenburg e.V. den Brandenburgischen Literaturwettbewerb aus. Der damit verbundene Preis ist mittlerweile über das Land Brandenburg hinaus bekannt. In diesem Jahr wird Heidi Ramlow für Ihren Text »Wo der Hund begraben ist« mit dem Brandenburgischen Literaturpreis ausgezeichnet.

    Die Preisverleihung findet im Rechenzentrum Potsdam, dem Kunstundkreativhaus, Dortustraße 46, 14467 Potsdam, am Samstag, den 19.6. um 15 UHR im Innenhof statt. Der Eintritt ist frei.

    Link zu ausführlichen Informationen

  • Neuer Vorstand des VdÜ

    Bei der digitalen Mitgliederversammlung des VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen) am 5. Juni 2021 wurden neue Verbandsgremien gewählt.
    Der VdÜ seit 1974 als „Bundessparte Übersetzer/innen“ eingebunden in den Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in der Gewerkschaft ver.di.

    Link zur VdÜ-Pressemitteilung

  • #paytheartist - Videodokumentation der digitalen Konferenz

    #PayTheArtists #PayTheArtists

    An der digitalen Konferenz »PAY THE ARTIST« der Initiative Ausstellungsvergütung (I-AV) am 11. Mai 2021 nahmen rund 180 Interessierte teil. Die Konferenz nahm Möglichkeiten der fairen Vergütung von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.

    Link zur Video-Dokumentation

  • Tarifabschluss für 25.000 Filmschaffende: Bessere Arbeitszeitregelungen und Zuschläge bei Wochenendarbeit

    Film David Condrey/Pixabay Film

    Nach fünfmonatigen Verhandlungen gibt es einen Tarifabschluss für die rund 25.000 Filmschaffenden in Deutschland, der ab September gilt. Die ver.di FilmUnion erreichte gemeinsam mit der Schauspielgewerkschaft BFFS in Verhandlungen mit der Produzentenallianz Verbesserungen bei Arbeitszeiten, Freizeitphasen während der Dreharbeiten, Zuschlägen am Wochenende und bessere Rahmenbedingungen für Arbeitsverträge von Schauspielerinnen und Schauspielern. Zudem wurde vereinbart, ab September bis spätestens Ende des Jahres 2021 abschließend über die Erhöhung der Gagen zu verhandeln. Die Tarifvereinbarung hat eine Laufzeit bis Ende August 2023.

    Link zur ausführlichen ver.di-Pressemitteilung

  • Impfung von Musikschullehrer*innen: Antwort der Senatsverwaltung für Bildung

    Der Vorstand der FG Musik hatte den Regierenden Bürgermeister und die zuständigen Senator*innen in Briefen aufgefordert, Musikpädagog*innen anderen Lehrkräften bei der Impfpriorisierung gleichzustellen. Jetzt liegt die Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vor.

    Link zum Antwortbrief

  • Berlin: Musikalische Bildung geht nur mit Präsenz

    Musikunterricht congerdesign/Pixabay Musikunterricht

    Angemessene Honorare, bessere soziale Absicherung, mehr Festanstellungen und ein Tarifvertrag für Honorarlehrkräfte sind die Forderungen, für die sich die ver.di-Fachgruppe Musik in Berlin seit inzwischen fast einem Jahrzehnt stark macht.

    Link zum ausführlichen Artikel von Adriana Balboa

  • Musikschullehrer: Weckruf an die Politik mit Alphorn-Corona-Blues

    Demonstration 9. Mai 2021 Christian von Polentz/transitfoto.de Demonstration 9. Mai 2021

    Am 9. Mai demonstrierten Musikschullehrer*innen am Kulturforum für berufliche Perspektiven und Musikschulunterricht auch während der Pandemie unter dem Motto "Nein! Wir lassen uns nicht sang- und klanglos in die Sommerpause verabschieden!".

    Link zu ausführlichen Informationen

 

 

Ausgabe 03.05.2021

  • Freie im rbb demonstrieren: "Ohne uns wird's langweilig"

    rbb Freien-Protest 1. Mai 2021 Ulli Winkler rbb Freien-Protest 1. Mai 2021

    Am Tag der Arbeit demonstrierten mehr als 300 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Berliner Masurenallee vor dem Sendezentrum des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Denn sie wollen ihre Arbeit behalten, sie wollen Bestandsschutz, faire Honorare und Respekt für ihren qualifizierten Beitrag zum Programm der Zwei-Länder-Anstalt, die mal wieder den Rotstift ansetzt. Ganze Sendeformate sollen wegfallen, 75 Freien der Sendung „ZiBB“ wurde bereits das Ende ihrer Mitarbeit angekündigt.

    Link zum ausführlichen Artikel von Susanne Stracke-Neumann

  • rbb-Intendantin um Entwarnung bemüht

    Das Fernsehzentrum des rbb in der Masurenallee ver.di rbb-Fernsehzentrum

    In der Auseinandersetzung um die sozialen Folgen der Vorabendprogramm-Reform im Rundfunk Berlin-Brandenburg bemühte sich RBB-Intendantin Patricia Schlesinger um Entwarnung. Auf der Jahrespressekonferenz des Senders am 19. April dementierte sie auch angebliche Pläne zur baldigen Verbannung einzelner UKW-Hörfunkangebote ins Internet. Für die allermeisten von der Reform des Vorabendprogramms betroffenen Freien sehe der Sender „adäquate alternative Beschäftigungsangebote“. Nach Darstellung von Intendantin Schlesinger habe man nur für „weniger als zehn“ der 75 freien „ZIBB“-Mitarbeiter*innen, denen „Änderungsmitteilungen“ ihrer Verträge per Ende 2021 ins Haus geflattert sind, noch keine Lösung gefunden. 

    Link zum ausführlichen Artikel von Günter Herkel

  • Mehr Mitbestimmung für Freie im Rundfunk – Novelle BPersVG

    Personalvertretung Fotolia Personalvertretung

    Für die Beschäftigten der fünf länderübergreifenden Rundfunkanstalten Deutsche Welle, Deutschlandradio, NDR, MDR und rbb spielt die Novellierung des Bundespersonalvertretungsgesetzes eine entscheidende Rolle. Damit erhalten auch arbeitnehmerähnliche Beschäftige Mitbestimmungsrechte.

    Link zu ausführlichen Informationen

  • Freienvertretung in der Deutschen Welle

    Bei der Deutschen Welle (DW) haben freie Mitarbeitende an den Standorten Bonn und Berlin eine eigene Vertretung gewählt. Der Freienrat besteht aus sechs Mitgliedern, jeweils drei für jeden Standort, zwei von ihnen sind in ver.di organisiert. 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich zur Wahl gestellt. Wahlberechtigt waren knapp 1.900 Beschäftigte. Die Wahlbeteiligung betrug knapp 40 Prozent.

    Link zum ausführlichen Artikel auf M Online

  • Deutschlandradio: Neuer Honorarrahmen trat am 1.4.2021 in Kraft

    Am 1. April dieses Jahres trat für Freie bei Deutschlandradio (gilt einheitlich für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und für Deutschlandfunk Nova) ein neuer Honorarrahmen in Kraft. Er ist Ergebnis langjähriger Verhandlungen mit dem Haus und soll die Honorarstruktur des Senders fit machen für den  - im Haus unter dem Stichwort Konvergenz gehandelten - Wandel vom Produzenten rein linearer Programme (On-Air) zum Contentproduzenten für verschiedene, auch nicht-lineare Ausspielwege (On-Air und Online).

    Hierzu wurden einige neue Honorarpositionen geschaffen, etwa für reine Online-Texte und Fotos. Die Anforderungen für Autorenleistungen wurden genauer gefasst, um den Wildwuchs von immer mehr Zusatzleistungen, die von Autoren für den Online-Auftritt des Senders eingefordert werden, einzudämmen. Und last not least wurden die Honorare für redaktionelle Mitarbeit stärker differenziert, wobei jetzt auch die Tätigkeit des nachts und an Sonn- und Feiertagen, für die ja gerne Freie eingesetzt werden, durch neu eingeführte Zusatzhonorare angemessen vergütet werden können.

    Ein Grund zur Freude ist dies allerdings nur bedingt, denn die ursprünglich ebenfalls zum 1.4. vorgesehene Erhöhung der Honorare von 2,25% wird es nicht geben, da Deutschlandradio den entsprechenden Vergütungstarifvertrag von 2020 im Januar dieses Jahres, nach dem Scheitern des Staatsvertrags zur Gebührenerhöhung, gekündigt hat. Eine Anhebung der Honorare ist jedoch dringend erforderlich, um die Freien nicht von der Preis- und Einkommensentwicklung abzuhängen. 

    Downloadlink des neuen Honorarrahmens

  • Frühlingserwachen bei der Berliner Zeitung?

    Wochenendmagazin sil Wochenendmagazin

     

    Am 27. März erschien das Blatt erstmals mit einem rundumerneuerten Magazin im Zeitungsformat. Gedacht ist es laut Selbstdarstellung als Medium für „ein neues, jüngeres und internationales Berlin“. Ob im Digitalzeitalter junges Publikum mit einem aufgepeppten Printprodukt angelockt werden kann, bleibt abzuwarten.
    In der Belegschaft herrscht dem Vernehmen nach Erleichterung darüber, dass die Zeitung ausnahmsweise nicht für negative Schlagzeilen sorgt. Es sei doch ein „positives Signal, dass man mit einem beherzten Schritt in die Wochenendausgabe investiert“, findet Frederik Bombosch, Betriebsratsvorsitzender der Berliner Newsroom GmbH.

    Link zum ausführlichen Artikel von Günter Herkel

  • Kino Colosseum: Brauner Erben haben für die Kinomitarbeiter keinen Cent Abfindung übrig

    Kino Colosseum Alasdair Nicol/flickr (CC BY-NC 2.0) Kino Colosseum

    ver.di kritisiert die Erben des Artur Brauner für ihren Umgang mit den rund 40 Beschäftigten des seit März vergangenen Jahres geschlossenen Kinos Colosseum. Sie erhielten keine Abfindungen und leben jetzt von Arbeitslosengeld und teilweise sogar Hartz IV.

    Die Betreibergesellschaft von Sammy Brauner hatte für die Kinogesellschaft im Mai 2020 Insolvenz angemeldet. Laut Tagesspiegel ist seit 2019 auf dem Areal ein Umbau zum „Berlin Work Campus“ geplant – ohne Kinobetrieb.
    In einem Spiegel-Artikel vom 11.09.2020 wird Sammy Brauner zitiert, dass dieser bereit gewesen wäre, alle Betriebsmittel im Wert von knapp 230.000 Euro den Beschäftigten als Abfindung zu zahlen. Dies habe der Betriebsrat aber abgelehnt. Dazu stellt Martin Bechert, Anwalt des Betriebsrats, im Interview mit ver.di fest: „Wenn Sammy Brauner das gegenüber dem Spiegel tatsächlich so gesagt hat, dann hat er dreist gelogen. Dem Betriebsrat gegenüber wurde ein solches Angebot niemals unterbreitet. Der Betriebsrat hätte ein solches Angebot auch bestimmt nicht abgelehnt!“

    ver.di-Gewerkschaftssekretär Jörg Reichel bewertete das Verhalten der Colosseum-Eigentümer als „schäbig“: „Die Beschäftigten verlieren ihren Job und gehen leer aus.“ Es könne nicht sein, dass sich Arbeitgeber mit umfangreichem Immobilienbesitz ihrer sozialen Verantwortung über das Insolvenzrecht entledigen. Hier müsse der Gesetzgeber dringend nachbessern.

    Das Arbeitsgericht Berlin wird nunmehr zu entscheiden haben, ob ein Betriebsübergang von der Betriebsgesellschaft auf die Erben des Artur Brauner stattgefunden hat. In einem Gerichtstermin am 26.02.2021 war keine Vergleichsbereitschaft bei den Arbeitgebern zu erkennen. Stattdessen sinnierte der Anwalt der Betreibergesellschaft darüber, ob es für seine Mandantschaft nicht besser gewesen wäre, das Kino Colosseum sprichwörtlich „abzufackeln“. PM

    ver.di-Interview mit dem Rechtsanwalt des Betriebsrats

    Der Betriebsrat des Kino Colosseum ist gegen die Brauner Erben vor das Arbeitsgericht Berlin gezogen. Er sieht einen Betriebsübergang; die Brauner Erben sind danach die Arbeitgeber*innen der Kinomitarbeiter*innen. Am 26.02.2021 fand nun der Gütetermin statt. Wir sprachen mit dem Anwalt des Betriebsrats, Rechtsanwalt Martin Bechert.

    Link zum Interview

    Dort haben wir auch Links zu weiterführenden Artikeln im Tagesspiegel und bei Spiegel Online eingestellt

  • Thomson/Reuters: Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt

    Reuters Reuters Reuters

    Die Mitglieder der Gewerkschaften ver.di und DJV haben dem am 2. März 2021 erzielten Tarifergebnis bei der Nachrichtenagentur Thomsen/Reuters mit einer Mehrheit von 90 Prozent zugestimmt. Damit tritt der Tarifvertrag ab 1. April 2021 für 12 Monate in Kraft. Die gemeinsame Tarifkommission der beiden Gewerkschaften dankte für die Unterstützung.

    Die Tarifgehälter werden ab 1. April für die Tarifgruppen bis einschließlich 6.2 um einen Festbetrag von jährlich 520 Euro angehoben (das entspricht bei 13 Gehältern einer Anhebung des monatlichen Tarifgehalts um 40 Euro). Gezahlt wird zusätzlich eine einmalige Corona-Prämie in Höhe von 400 Euro

    Link zum ausführlichen Tarifinfo

  • Unser Erfolg: 3,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt in der Papierverarbeitung

    Warnstreik bei DS Smith Berlin Alfons Paus Warnstreik bei DS Smith Berlin

    Am 25. April konnte im sechsten Termin in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie nach zähem Ringen ein Tarifergebnis erzielt werden. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um insgesamt 3,9 Prozent. Dieses Ergebnis konnte nur durch die gute Warnstreikbeteiligung durchgesetzt werden. Auch die Beschäftigten von DS Smith Berlin beteiligten sich am 26. März 2021 an bundesweiten Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie. Der Warnstreik in Berlin lief über den ganzen Arbeitstag, sowohl die Beschäftigten der Früh- als auch der Spätschicht streikten.

    Link zur bundesweiten Internetseite zur Tarifrunde

  • Druckhaus Berlin-Mitte: Nur Wustermark gerettet

    Am 1. März wurde das Insolvenzverfahren für das Druckhaus Berlin-Mitte eröffnet. Damit haben sich die Hoffnungen von über 90 Beschäftigten zerschlagen, dass ihre Arbeitsplätze am Standort Buckower Chaussee in Marienfelde bestehen bleiben. Die Arbeitsverhältnisse mit allen Arbeitnehmer*innen des Betriebs in Marienfelde sollen beendet und der Geschäftsbetrieb abgewickelt werden. Nur etwaige Restaufträge werden noch abgearbeitet. Einige wenige können eventuell an den Standort Wustermark wechseln. Für die Auszubildenden wurden zwischenzeitlich eine Lösungen gefunden, sie können ihre Ausbildung in anderen Unternehmen beenden. 

    Link zu weiteren Informationen

  • Dritte Tarifverhandlung Entgeltstruktur Wall GmbH

    Wall Christian von Polentz/transitfoto.de Wall

    Am 15. März 2021 fand die dritte Tarifverhandlung über eine neue Entgeltstruktur für die gewerblichen Arbeitnehmer*innen, die wiederum als Videokonferenz durchgeführt wurde, statt.

    Die Vorstellungen der Arbeitgeberseite lassen einem das Blut in den Adern gefrieren: Sie wollen Beschäftigte in der untersten Entgeltgruppe mit 9,61 Euro die Stunde abfertigen. Damit wischen sie die tarifliche Angleichung der Entgelte zwischen der Wall GmbH und der ehemaligen Decaux GmbH, wie eigentlich zwischen den Betriebsparteien vereinbart, vom Tisch. Erfahrungsstufen, wie von ver.di vorgeschlagen, halten sie für altersdiskriminierend, Dies wäre eine Rechtsverstoß. ver.di hält diese für mehr als konstruiert und nicht haltbar. Ebenso Bei der Zuordnung der Tätigkeiten in die jeweilige Entgeltgruppe wird ebenso wenig Entgegenkommen an den Tag gelegt.
    Das zeigt uns klar, dass die Arbeitgeberseite einen Konfrontationskurs fährt. Dem müssen wir was entgegenhalten. Und das kann nur solidarisches Handeln sein. Also rein in ver.di. Die Beschäftigten haben gute Arbeits- und Lebensbedingungen verdient. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen.

    Die Verhandlungen sollen am 18. Mai 2021 fortgesetzt werden.

  • Apollo-Optik: Mehr Geld und mehr Urlaub

    Optiker Paul Diaconu/Pixabay Optiker

    Nach zweieinhalb Jahren wurde ein neuer Haustarifvertrag für die Beschäftigten von Apollo Optik abgeschlossen. Die Einkommen erhöhen sich in drei Stufen.

    Link zu ausführlichen Informationen

  • Tarifverhandlungen für Filmschaffende gehen voran

    Film David Condrey/Pixabay Film

    Zu den ver.di-Forderungen für Filmschaffende (häufigere zusammenhängende Ruhetage bzw. freie Wochenenden, klare Ruhezeiten nach Nachtdreh ins Wochenende und Zuschläge für Sonnabend und Sonntag) sind die Verhandlungen bis zuletzt intensiv geführt worden, konnten aber bis Ende März noch nicht beendet werden. Es gibt deutliche Fortschritte zu den ver.di-Forderungen, die Produzentenallianz will diese Kernthemen besser regeln. Dies war im Januar noch grundsätzlich abgelehnt worden. ver.di gibt dem nun beschleunigten Verhandlungsprozess noch einen Monat Zeit bis Ende April.

    Link zum ausführlichen ver.di-Info

  • UCI: Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

    ein leerer Kinosaal aus der Perspektive der hinteren Ränge Pixabay Kinosaal

    Am 24. März 2021 fand die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten bei UCI Multiplex statt. UCI legt weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot vor.

    Der Arbeitgeber fordert weiterhin massive Verschlechterungen eurer tariflichen Bedingungen, wie er bereits in der ersten Runde dargelegt hatte.

     

    Link zum ausführlichen Tarifinfo

  • Positionspapier Kulturrat Brandenburg: Wir brauchen ein Kulturfördergesetz!

    Wir.Sind.Kultur. Brandenburg ver.di Wir.Sind.Kultur. Brandenburg

    Der Kulturrat Brandenburg fordert in einem Positionspapier ein Kulturfördergesetz für Brandenburg. Dabei werden Positionen, aber auch ganz konkrete Forderungen aufgestellt. ver.di ist Mitglied beim Kulturrat Brandenburg und auch in der Arbeitsgruppe Kulturförderung "Wir brauchen ein Kulturfördergesetz".

    Link zum Positionspapier

  • Musikschulen: Wir brauchen Präsenzunterricht!

    Musikunterricht congerdesign/Pixabay Musikunterricht

    Mit einem gemeinsamen Brief haben sich die ver.di-Fachgruppe Musik Berlin/Brandenburg und die Landeslehrervertretung Berliner Musikschulen e.V. an Kultursenator Klaus Lederer gewandt.

    Annette Breitsprecher, Vorsitzende der ver.di-Fachgruppe Musik und Dirk Strakhof, von der Landeslehrervertretung argumentierten: "Aus unserer Sicht müsste mindestens für den Einzelunterricht sofort wieder geöffnet werden und Kleingruppen-Unterricht, für den die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln garantiert werden kann, sollte doch auch möglich sein. Die entsprechenden Hygiene-Konzepte sind mit viel Aufwand längst erstellt und bereits nach dem ersten Lockdown erfolgreich angewandt worden." Sie wiesen auf die schwierige Situation der Lehrkräfte hin und verdeutlichten ihr Unverständnis, dass zwar Schulen und Kitas geöffnet wurden, Musikschulen aber weiterhin geschlossen bleiben: "Das signalisiert: Musikalische Bildung ist absolut nachrangig, ein Freizeitvergnügen, dessen Bedeutung deutlich hinter der gut sitzenden Frisur angesiedelt ist."

    Link zum ausführlichen Brief

  • Ergebnisse der Konferenz zur Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker

    WIR.SIND.KULTUR WIR.SIND.KULTUR

    Über mehrere Wochen hat der Landesmusikrat im Januar/Februar 2021 gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern der Gewerkschaft ver.di, Vereinigung Alte Musik Berlin, Berlin Music Commission, IG Jazz Berlin, Deutscher Tonkünstlerverband, Initiative Neue Musik Berlin und Deutscher Orchestervereinigung eine Konferenz zur Situation freischaffender Musikerinnen und Musiker veranstaltet.

    An der Online-Debatte beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter von Interessenverbänden, Verwaltung und Politik auf Landes- und Bundesebene.

    Die Dokumentation der Veranstaltung kann ab sofort auf der Webseite des Landesmusikrats heruntergeladen werden. Neben Videos finden sich dort auch Transkriptionen der Diskussion sowie eine Zusammenstellung der wichtigsten Handlungsvorschläge:

    https://www.landesmusikrat-berlin.de/musikpolitik/konferenz-freischaffende-musikerinnen-und-musiker/

  • Musikschullehrer*innen demonstrieren

    "Keinen Ton für diesen Lohn" Christian von Polentz/transitfoto.de "Keinen Ton für diesen Lohn"  – Bewusste Täuschung. Die Instrumente blieben stumm: "Keinen Ton für diesen Lohn" am 20. September auf dem Potsdamer Platz.

    Musikschullehrer*innen demonstrieren am Sonntag, 9. Mai von 18:50 bis 20 Uhr am Kulturforum Berlin.

    Link zu weiteren Informationen

  • Impfung von Musikschullehrer*innen

    Der Vorstand der FG Musik hat den Regierenden Bürgermeister und die zuständigen Senator*innen in Briefen aufgefordert, Musikpädagog*innen anderen Lehrkräften gleichzustellen. Sie sollen in die Kategorie „hohe Priorität“ fallen und Impfangebote erhalten.

    Link zum Brief auf der ver.di-Landesfachbereichsseite

  • VSOnlesung am 8. Mai

    Was, wenn das Wort nicht frei ist

     

    am kommenden Donnerstag, den 6.5.21, um 20:15 Uhr 

    www.twitch.tv/vsschriftstellerverband

    Zugang ab 19.45 Uhr


    Es lesen

    Dorle Gelbhaar (aus „Heimat. Ein Traum?“)

    Heinrich Peuckmann vom deutschen PEN-Zentrum

    Und N.N., die geheimnisvolle Unbekannte steht noch nicht fest

    Moderation: Lena Falkenhagen (Bundesvorsitzende des VS in der ver.di)  

  • Hieronymusring 2021 geht an Heike Flemming

    Heike Flemming privat Heike Flemming

    Der Hieronymusring, eine Auszeichnung für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung, geht 2021 an die Berliner Übersetzerin Heike Flemming. Sie erhält den Ring für ihre Übertragungen bedeutender ungarischer Prosa und Lyrik. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen Péter Esterházy, László Krasznahorkai, Szilárd Borbély und Imre Kertész.

    Heike Flemmings Übersetzungen zeugen von einer ungeheuren Sprachlust, von enormer Kreativität und einem äußerst sicheren und kunstvollen Umgang mit der deutschen Sprache. Die funkelnden sprachlichen Eskapaden eines Esterházy, der in seinen Texten alle Register zieht, bringt sie mit derselben scheinbaren Mühelosigkeit und Leichtigkeit ins Deutsche wie die entrückten, komplexen und fast schwerelosen Satzgefüge László Krasznahorkais oder die aufwühlende Lyrik von Szilárd Borbély.

    Der Hieronymusring wurde 1979 von der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung ins Leben gerufen und erstmals vergeben. Er wird alle zwei Jahre weitergereicht. Wer ihn trägt, entscheidet über die Auswahl des Nachfolgers / der Nachfolgerin. Unter den bisher Benannten waren Susanne Lange, Ulrich Blumenbach, Miriam Mandelkow und Gabriele Leupold.

    Die undotierte Auszeichnung wird am 28. April 2021 um 20.30 Uhr im Rahmen der digitalen VdÜ-Jahrestagung online von der derzeitigen Trägerin Marianne Gareis überreicht.
    Alle Interessierten aus den Reihen der Presse laden wir ganz herzlich zur Preisverleihung ein. Eine kurze Anmeldung ist für die Teilnahme erforderlich. Anmeldung per E-Mail n presse@literaturuebersetzer.de.

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    Link zur VdÜ-Pressemeldung vom 2. März 2020

  • VS in ver.di gratuliert Beate Morgenstern zu ihrem 75. Geburtstag

    Beate Morgenstern Wiesebohm / CC BY-SA 4.0 Beate Morgenstern

    mmer wenn wir den Mitgliedern unseren Glückwunsch schicken, denken wir an beides: ihre literarischen Werke und ihr soziales Engagement. In Beate Morgensterns Fall kann man feststellen, dass sie schon über vierzig Jahre ihres Lebens mit Schriftsteller-Kolleginnen und -Kollegen zusammenarbeitet. Sie war seit 1980 Mitglied des Schriftstellerverbands der DDR und ist seit 1991 bei uns. Von 1991 bis 1994 gehörte sie dem Bundesvorstand an. Seit 1998 ist sie außerdem Mitglied im PEN.

    Link zum Glückwunsch des VS

  • 30 Jahre VS im Land Brandenburg

    Am 21. März 1991 gründete sich der VS, Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, im Land Brandenburg. Damals noch in der IG Medien. Der Verband, dem zurzeit ca. 100 Mitglieder angehören, ist der Berufsverband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller und jetzt in der ver.di organisiert. Der VS hat sich sowohl der Lobbyarbeit für seine Autorinnen und Autoren als auch der Rechte-Vertretung verschrieben. Es geht darum, die Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Landes sichtbar zu machen und sich für eine gerechte Entlohnung ihrer Arbeit einzusetzen.

    Seit 2006 sind fünf Anthologien entstanden. Die sechste wird im Mai im »verlag für berlin und brandenburg« erscheinen und ist das Geburtstagsgeschenk der Schriftstellerinnen und Schriftsteller an sich selbst. Unter dem Titel »Hier ist herrlich arbeiten« sind mehr als 30 kurze Texte vereint, die sich inhaltlich mit den letzten 30 Jahre befassen. Sieben Grafikerinnen/Grafiker und Illustratorinnen/Illustratoren aus dem Land Brandenburg veredeln den Band mit ihrer künstlerischen Handschrift.

    Zur VS-Pressemitteilung

    Link zur Buchvorstellung beim Verlag Berlin-Brandenburg

  • Neuerscheinungen der VS-Mitglieder

    Neuerscheinungen Neuerscheinungen

     

    • Hier ist herrlich arbeiten
      Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Brandenburg
      Herausgegeben von Rita König, Klaus Körner und Carmen Winter
      ca. 120 Seiten, 18 Euro
      Verlag für Berlin-Brandenburg, Mai 2021
      ISBN: 978-3-96982-007-0
      Link zum Buch beim Verlag


    • Rosa Luxemburg in Berlin
      Ein biografischer Stadtführer
      Claudia von Gélieu
      136 Seiten, 6 Euro
      Dietz Berlin, 24. Februar 2021
      ISBN: 978-3-320-02380-5
      Link zum Buch beim Verlag


    • Liquidierung der Vergangenheit.
      Wie sich die evangelische Kirche auf den Grundlagen ihres Versagens restaurierte
      Katharina Körting
      260 Seiten, 14,80 Euro
      Geest-Verlag, 1. März 2021
      ISBN 978-386685-831-2
      Link zum Buch beim Verlag

     

  • Stage-Entertainment: Sondierungsgespräche gescheitert – Geschäftsführung schlägt ausgestreckte Hand aus!

    Theater des Westens, Stage falco/Pixabay Theater des Westens

    Am 25. November 2020 hatte die Stage Geschäftsführung per Livestream »als Weihnachtsgeschenk« angekündigt, rund 100 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Etwa ein Drittel davon sollen Beschäftigte aus den Theatergesellschaften sein. Hier sollen die Bereiche Theaterkasse, Haustechnik, Lohn- und Finanzbuchhaltung, Controlling und Event betroffen sein. Die Kündigungen wurden angekündigt, obwohl ver.di schon vorher, für die turnusmäßig in 2021 anstehenden Tarifverhandlungen, eine Nullrunde für ein Jahr unter Verlängerung des Kündigungsschutzes angeboten hatte. Seither haben Gespräche zwischen ver.di und der Geschäftsführung stattgefunden. Dabei wurde deutlich, dass die Arbeitgeberseite nicht bereit ist, auf die ver.di-Vorschläge einzugehen. In einem ausführlichen Info hat ver.di die aktuelle Situation dargestellt.

    Link zum ver.di-Tarifinfo

  • Bühnen: CORONA-Jahr im Zeitraffer

    Geschlossen diephotopotato/Pixabay Geschlossen

    Ende Dezember 2019 begann es mit Nachrichten aus Wuhan/China vom Ausbruch eines Virus, der die gesamte Stadt lahmgelegt hatte. Die Bilder von leer gefegten Straßen, Ausgangssperren und vollgestopften Krankenhäusern waren bald stündlich im Fernsehen zu sehen. Weit von Europa entfernt und dennoch zur großen Erschütterung der Menschen weltweit. Das Unheil rückte durch Globalisierung sehr schnell auch nach Europa. Schon Mitte März wurde der erste Lockdown in Deutschland angeordnet.

    Die Theater und Bühnen infomierten über den aktuellen Stillstand fortan im Internet und über Newsletter. Roswitha Weber hat die E-Mails und Nachrichten der geschlossenen Häuser an ihre Beschäftigten und Besucher zusammengefasst. 

    Link zur Zusammenstellung

  • Ein Ausstellungsprojekt mit Zeitzeuginnen aus Brandenburg: Frauenarbeit - Frauenalltag - Frauenrechte

    Frauen Petra Flemming Frauen

    ver.di MedienGalerie, Dudenstr.10,  Berlin-Kreuzberg

    29. April – 25. Juni 2021
     
    Die Ausstellung, die am 8. März 2018 zum ersten Mal in Bad Belzig eröffnet wurde, ist als Projekt unserer Brandenburger Gewerkschaftskolleginnen in der DGB Schulungsstätte Flecken-Zechlin entstanden. Sie würdigt alle Frauen, die unter wechselnden politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen bis heute ihre Frau gestanden haben  und ist in zahlreichen Orten mit großem Erfolg gezeigt worden. Die Ausstellungsmacherinnen nahmen sich drei Jahre Zeit, um die Inhalte zusammen mit acht Kolleginnen zu erarbeiten.

    Ihr Ziel ist es,  jungen Frauen mit auf den Weg zu geben, „neugierig sein, lernen die eigene Weltsicht ernst zu nehmen und sich einmischen.“ Und sie wollen dazu ermutigen „für gute Arbeit und Gleichberechtigung für Demokratie und Menschenrechte zu streiten. Frauen und Männer, Junge und Alte.“ Nicht nur am 8. März und 1. Mai!

    Die Ausstellung wird begleitet von einem reichhaltigen Katalog mit Beiträgen zum gewerkschaftlichen und kommunalen Umfeld ihrer Entstehung, sowie zum Kunstarchiv Beeskow, aus dem drei Bilder in die Ausstellung eingegangen sind.

    Der Katalog kann in der MedienGalerie erworben werden.

    Jetzt zum traurigen Teil der aktuellen Realität für Einrichtungen des kulturellen Lebens, zu der auch die MedienGalerie gehört. Die Regierenden behalten ihren Kurs bei, die gesellschaftliche Bedeutung der Kulturarbeit und der kulturell Arbeitenden zu ignorieren. Wir bleiben bei unserem Motto: Niemals aufgeben! Satire darf alles, Kunst muss alles!

    Wie auch bei der Ausstellung der Cartoonlobbyisten  ist ein Teil der Werke in den Schaufenstern zu sehen, begleitet von einer kleinen analog-digitaler Präsentation. Und wir hoffen auf den Sommer.

  • Kodex zum Schutz von Journalisten

    Die Bedrohung von Journalist*innen hat in Deutschland enorm zugenommen. Vor allem bei Demonstrationen kommt es immer öfter zu gewalttätigen Angriffen. Hetztiraden wabern durchs Netz. Um die Pressefreiheit zu gewährleisten und feste wie freie Journalist*innen zu schützen, hat ein Bündnis von Berufsorganisationen, Mediengewerkschaften, darunter die dju in ver.di, und Beratungseinrichtungen Standards entwickelt und einen Schutzkodex für Medienhäuser formuliert.

    Ausführlicher Artkel auf M Online

  • Beste Schülerzeitungen Brandenburgs erhalten Auszeichnungen

    Schüler StockSnap/Pixabay Schüler

    Die besten Schülerzeitungen des Landes Brandenburg sind auch in diesem Jahr mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Der Förderpreis der dju Berlin-Brandenburg geht an die Wildauer Allgemeine Schülerzeitung der Grundschule Wildau. Die jungen Redakteurinnen und Redakteure erhalten als Preis einen Tagesworkshop. Bedingt durch Corona kann der Workshop aber erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. 

    Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich. 

    Link zur Pressemitteilung des Landtags Brandenburg

  • Studie: Dramatische Situation von freien Journalist*innen – Gesetzgeber muss handeln

    Als alarmierend bezeichnete die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Ergebnisse zur Arbeits- und Lebenssituation von freien Journalistinnen und Journalisten der Studie „Prekarisierung im Journalismus“ der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die auch von der dju in ver.di unterstützt wurde. „Wenn Verlage diejenigen, die den Großteil ihrer Seiten füllen, unter Missachtung jeglicher Vergütungsregeln so unterirdisch bezahlen, dass sie nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt zu sichern, geschweige denn eine Familie zu gründen, dann ist das verantwortungslos“, kritisierte die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, Monique Hofmann.

    Laut der Studie der LMU verdienten Freie im Schnitt 880 Euro weniger als Festangestellte, ein Großteil von 27 Prozent unter ihnen bewege sich auf einem Einkommensniveau zwischen 600 und 1200 Euro, nur 30 Prozent könnten mit ihren journalistischen Einkünften immer ihren Lebensunterhalt decken und nur 17 Prozent hätten eine Arbeitslosenversicherung. Etwa 75 Prozent aller befragten freien wie festangestellten Journalistinnen und Journalisten gaben zudem an, kinderlos zu sein.

    Link zur dju-Pressemitteilung

    Link zur Studie

 

 

Ausgabe 01.03.2021

  • Für ein Kulturfördergesetz!

    WIR.SIND.KULTUR WIR.SIND.KULTUR

    ver.di ist mit den Landesfachgruppen Musik und Bildende Kunst Teil des Bündnisses, das die Berliner Kultur und die Kulturschaffenden durch die Krise bringen will. Für eine langfristige Absicherung der Berliner Kultur fordert ver.di mit den Bündnispartnern ein Berliner Kulturgesetz.

    Die Kulturschaffenden sind aufgerufen, in den sozialen Medien für ein Kulturfödergesetz einzutreten. Zudem hat das Bündnis einen Medienwettbewerb ausgerufen. Beiträge - Fotos, Videos, Text - können bis zum 15. August 2021 eingereicht werden. 

    Link zum gemeinsamen Aufruf und zum Wettbewerb

  • Kommentar: Kulturfördergesetze, warum jetzt aktuell?

    Seit Monaten leben Tausende Kulturschaffende und Kulturinstitutionen mit existenziellen Unsicherheiten. Die Pandemie zeigt die Ungleichheit und die Prekarität des Kultursektors ebenso schmerzhaft auf, wie seinen Nachholbedarf in Sachen Lobbying und Digitalisierung.
    Die einzige Möglichkeit, aus der belastenden Situation eine Chance zu machen, liegt darin, die Bedingungen für die Zeit nach der Krise mitzugestalten. Wagen wir daher einen Blick in die Zukunft. Lernen wir von den Errungenschaften, die in vielen künstlerischen Aktionen aus Not entstanden sind.

    Der Kultursektor ist wesentlich geprägt von Freischaffenden, die sich in höchster Verwundbarkeit und Abhängigkeit befinden. Kulturmarkt und Subventionspolitik haben Institutionen und Kunstschaffende über Jahre auf Output-Steigerung, Hypermobilität und Kurzlebigkeit gepolt. Der Kultursektor braucht aber mehr Nachhaltigkeit, bessere Verwertungs- und Wirkungsketten. Dafür muss er auf die Langfristigkeit von Prozessen setzen, zum Schutz der Ressourcen Kreativität und Natur. Die Pandemie hat dafür eine Art In-vivo-Experimentierlabor geschaffen: Im Zentrum der kulturellen Arbeit steht momentan zwangsläufig der künstlerische Prozess, die Recherche und weniger das fertige Produkt und dessen Präsentation. Dadurch hat auch das Lokale und der direkte Einbezug der Menschen vor Ort an Bedeutung gewonnen. Die gegenwärtige Krise zeigt klar, in welchem Maße der Kultursektor ein Output-orientiertes System ist, das international eine wachsende Produktionsdichte bei abnehmender Präsentationsdauer fördert: Heute ist ein Werk hier, morgen dort, und übermorgen wird es durch ein neues ersetzt. Dies ist ökonomisch und ökologisch wenig nachhaltig und führt zu großem Verschleiß. Unter der Hektik leiden auch die kreativen Prozesse.

    Für die institutionelle Kultur und ihre Förderung stellt sich die Frage, wie und von wem das künftige Verständnis von Qualität erarbeitet wird. Das Verhältnis zum Publikum, auch der Einbezug von und die Interaktivität mit neuen Rezipienten sind hier wichtige Herausforderungen. Transdisziplinäre Formate bereichern darüber hinaus den künstlerischen und außerkünstlerischen Dialog, indem sie Kompetenzen aus verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten einbeziehen. Für Kulturinstitutionen liegt die Herausforderung darin, nicht in beliebigen Aktivismus und Aktionismus zu verfallen, sondern gezielt neue Sprachen zu lernen und die relevanten Akteure außerhalb ihrer ursprünglichen Bestimmung einzubinden. Die bereits begonnene Transformationsphase wird eine Gelegenheit sein, sich darauf zu verständigen, welche kulturellen Werte die Gesellschaft fördern will. Für alle, das Publikum, die Kulturschaffenden und Veranstalterinnen sowie die Kulturförderer, wird es darum gehen, den Weg zu öffnen hin zu einem Kulturbetrieb, der nachhaltiger, prozesshafter und verteilgerechter wird.

    Dazu kann ein Kulturfördergesetz einen wesentlichen Beitrag leisten.

    Andreas Köhn, ver.di-Landesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie

  • Termin: Faire Arbeit in Kunst und Kultur

    Am 9. März 2021 von 18 bis 20 Uhr findet eine Online-Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Linksfraktion im Bundestag statt. 

    Die Ankündigung der Veranstalter: 


    Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise 

    Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche in ihrem Fundament. Es droht der Verlust kultureller Vielfalt und Infrastruktur und unzähliger beruflicher Existenzen vor allem von Soloselbständigen und Freiberufler*innen.

    Wir wollen Bilanz ziehen und fragen, was aus der Krise für den Kulturbereich zu lernen ist. Wie können linke Strategien und Maßnahmen aussehen, um Kulturarbeiter:innen besser sozial zu sichern? Wie soll Kulturarbeit im Jahr 2030 aussehen und wie kommen wir dorthin?

    Um Antworten zu entwickeln, wollen wir im Plenum und in drei Panels folgende Fragen diskutieren:

    ◾    Wie kann Kulturförderung im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Sicherung verbessert werden, damit kontinuierliches Arbeiten ermöglicht und der Produktionsdruck verringert wird?

    ◾    Wie steht es um Organisationsformen der kreativen Klasse – und vor allem wie groß ist deren politische und gesellschaftliche Wirkmacht?

    ◾    Wie lassen sich Distinktions- und Ausgrenzungsmechanismen im Kulturbetrieb überwinden zugunsten von mehr Diversität? Denn «Kultur für alle» braucht zwingend «Kultur von allen».

    Zur Ankündigung bei der Linksfraktion

  • ver.di-Kunstkalender 2022 | Ausschreibung

    ver.di-Kunstkalender 2019 Martha Richards ver.di-Kunstkalender 2019

    20.000 Kulturschaffende aller Sparten sind in der Gewerkschaft ver.di organisiert. ver.di ist eine große Kunstgewerkschaft. Das wissen noch viel zu wenige. Unser Kunstkalender soll das künstlerische Profil von ver.di schärfen und die Präsenz der bildenden Künstlerinnen und Künstler in unserer Gewerkschaft stärken. Das Schöne: Unser Kalender-Projekt wird eine ganzes Jahr Wirkung zeigen. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf eine große Beteiligung an diesem Wettbewerb!


    Die Ausschreibung

    richtet sich an alle Künstlerinnen und Künstler, die Mitglied bei ver.di sind.
    Es werden 12 Künstlerinnen oder Künstler ausgewählt und jeweils mit einem Bild und auf der Rückseite des Kalenderblattes mit ihrer Kurzvita vorgestellt.


    Veranstalter

    ver.di – Bundesverwaltung,
    Fachgruppe Bildende Kunst und der Bereich Werbung/Marketing


    Bewerbungsfrist

    17. April 2021


    Prämierung

    Die 12 ausgewählten Künstlerinnen/Künstler werden jeweils mit einem Preisgeld von 300 Euro prämiert.

     

  • Projektfonds Bildende Kunst

    Um internationale Kooperationsprojekte im Bereich der Bildenden Kunst und damit die globale Vernetzung von Kulturschaffenden zukünftig noch stärker zu fördern, startet das Goethe-Institut einen neuen Projektfonds. Ab dem 1. März können sich Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstvermittler*innen aus Deutschland und dem Ausland gemeinsam mit ihren Projektideen für die erste Bewerbungsrunde bewerben. Die Antragsfrist endet am 15. April 2021. Die Fördersumme beträgt bis zu 25.000 Euro pro Projekt.

    Link zur Pressemitteilung

  • Stiftung Oper: ver.di Tarif zum Kurzarbeitergeld - 100% netto Absicherung jetzt bis Ende 2021!

    Oper janeb13/Pixabay Oper

    Die Geschäftsführung der Stiftung Oper und ver.di haben sich auf eine Verlängerung des Tarifvertrags zur Kurzarbeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie geeinigt.
    Beschäftigte, die unter den Tarifvertrag der Länder (TV-L) fallen und für die in den kommenden Monaten Kurzarbeit angeordnet wird, sind abgesichert. Sie erhalten weiterhin 100 Prozent ihres bisherigen Netto-Entgelts. Die Summe ergibt sich aus dem Kurzarbeitergeld plus des Aufstockungsbetrags durch die Stiftung Oper. Die Tariferhöhung für das Jahr 2021 ist auch für das Kurzarbeitergeld gesichert. Auch die Arbeitgeberbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) werden für das Kurzarbeitergeld und den Aufstockungsbetrag gezahlt. Außerdem wurde die volle Mitbestimmung des Personalrats gesichert. Der Tarifvertrag zur Kurzarbeit hat eine Laufzeit bis Ende 2021, die ver.di-Tarifkommission hat der Einigung bereits zugestimmt.

    Link zum Tarifvertrag

  • Tarifverhandlungen für Filmschaffende ohne Fortschritt

    Zu den ver.di-Forderungen für Filmschaffende (Freie Wochenenden, klare Ruhezeiten und unabdingbare Zuschläge) gehen die Verhandlungen nicht voran. Die Produzentenallianz lehnt jede Art von Verbesserung strikt ab. Bis zum 31. März 2021 will ver.di ein Ergebnis der Tarifrunde sehen.

    Link zu ausführlichen Informationen

  • Nachgefragt: Sozialstandards bei Film und Fernsehen

    Noch eine Umfrage? Seit Anfang November letzten Jahres sitzen Vertreter der Tarifpartner (ver.di, BFFS, Produzentenallianz) und der Filmförderung (FFA, Medienboard BerlinBrandenburg) auf Einladung der Berliner Senatskanzlei am virtuellen „Runden Tisch“ und sprechen über „Sozialstandards der Film- und Fernsehschaffenden“. Alle am „Runden Tisch“ sind sich einig: Ohne Zahlen und Fakten werden wir keine Fortschritte durchsetzen können – vor allem nicht in unserer statistisch unterbeleuchteten Film- und Fernsehbranche.

    Darum: Ja! Schon wieder eine Umfrage! Wir Mitglieder und Kolleg*innen der Film- und Fernsehbranche sind alle herzlich aufgefordert, für diese Umfrage zu unseren Arbeitsbedingungen und zu unserer sozialen Lage 15 bis 20 Minuten unserer Zeit zu investieren …

    Deshalb helft bitte mit: Die Ergebnisse werden dem „Runden Tisch“ vorgelegt werden. Sie werden natürlich auch für Politiker*innen anderer Bundesländer von Interesse sein.

    Der Berliner Senat hat Jörg Langer von Langer Media mit der Studie betraut. Die Umfrage ist anonym. Die Antworten sind nicht zur informationsgebenden Person zurück verfolgbar. Als Umfrageplattform fungiert keine der kommerziellen Branchendatenbanken, sondern „easyfeedback“, ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, welches die Daten ausschließlich auf deutschen Servern hosted. Alle gesammelten Daten werden nach Abschluss der Umfrage durch Langer Media archiviert und ausschließlich für wissenschaftliche Studienzwecke benutzt bzw. ausgewertet.

    Die FilmUnion innerhalb von ver.di bedankt sich ganz herzlich bei allen, die mitmachen – für die Zukunft unserer Film- und Fernsehbranche!

    Und hier geht´s zur Umfrage: https://easy-feedback.de/UmfrageFilmschaffende/1277457/O739sO

  • Corona-Sonderhilfen für freie Schauspieler*innen vereinbart

    Im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ des Bundes soll ein zusätzliches Modul im Kulturbereich geschaffen werden, dass speziell den „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ die Beantragung von Hilfen für das erste Halbjahr 2021 ermöglicht. Darauf haben sich die Bundesminister Altmaier und Scholz mit Kulturstaatsministerin Grütters Anfang Februar verständigt. Danach sollen neben den Soloselbstständigen und den unständig Beschäftigten auch die „kurz befristet Beschäftigten in den Darstellenden Künsten“ Hilfen von bis zu 7.500 € für den sechsmonatigen Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen können.

    Link zu weiteren Informationen

  • Lesungen auf twitch

    Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller veranstaltet seit dem 7. Januar 2021 eine digitale Lesereihe mit 26 Terminen auf der Streaming-Plattform twitch. Finanziert wird die VS-Onlinelesung mit Hilfe von Neustart Literatur, des Deutschen Literaturfonds e.V. und des Kulturwerks deutscher Schriftsteller e.V.
    Jede Lesung kann ohne Registrierung auf der Streaming-Plattform angesehen werden. Moderiert werden die Lesungen unter anderem von der VS-Bundesvorsitzenden Lena Falkenhagen.

    https://vs.verdi.de/projekte/vs-lesungen-auf-twitch

    Auch die bisher stattgefundenen Lesungen können noch angesehen werden.

  • 5. Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2021

    Ulrich Grasnick Christian v. Polentz / transitfoto Ulrich Grasnick

    Dem Thema der Ausschreibung 2021 »Zuflucht zum Meer« stellt Ulrich Grasnick den Vers voran: "Wenn Schatten und Blitze stürzen, möchte ich sein wie das Meer nach Gewittern – ohne Narbe und Wunde die Flut. Er greift damit auch das Bild von einem Fluss auf, der im Meer sein Ziel findet, sich aber auch darin verlieren kann."

    Für Grasnick ergießt sich der Fluss mächtig, aber auch träge ins Meer. Was und wer stellt sich ihm entgegen? Welcher Quelle entsprang er? Was macht ihn auf seinem Weg Richtung Mündung langsamer, aber auch wirkmächtiger? Wie begegnet das Meer seinen Zuflüssen? Wie begegnet es uns?
    Der Fluss hat keinen Schatten. Der Fluss steht für Leben, für unsere Zeit, in der Sprache im Geschriebenen haften bleibt und hinter Masken ausharrt.

    Der Wettbewerb richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensalter.
    Erbeten werden zwei selbstverfasste, bislang unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache, maschinen- bzw. computerschriftlich im Format der üblichen Normseite (bis 30 Zeilen pro Seite) sowie in 4-facher Ausführung.

    Preise
    Es werden neben einer Urkunde zwei Buchpreise vergeben.

    Veröffentlichung
    Die beiden preisgekrönten Gedichte und eine Auswahl weiterer Wettbewerbsbeiträge werden in einer Anthologie des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises 2021 im Quintus-Verlag/Verlag für Berlin-Brandenburg veröffentlicht.

    Einsendeschluss
    Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 20. April 2021 auf dem Postweg – mit dem Merkwort »Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2021« zu senden an:
         Frau Almut Armélin
         Markgrafenstraße 40, 10117 Berlin

    Ausführliche Informationen: https://ulrich-grasnick.de/ausschreibung_2021.htm

  • Neuerscheinungen von VS-Mitgliedern

    Neuerscheinungen Neuerscheinungen

     

    • Kontakttagebuch 
      Katharina Körting
      116 Seiten, 10 Euro 
      Kid-Verlag, Januar 2021
      ISBN 978-3-947759-64-4

    • Rette sich, wer kann?
      Der kleine Alltag des Widerstands in Gedichten, Geschichten und Berichten
      herausgegeben von Cornelia Eichner, Alfred Büngen, Gunnar Evang und Holger Evang-Lorenz
      436 Seiten, 14,80 Euro
      Geest-Verlag, Februar 2021
      ISBN 978-3-86685-790-2

    • Corona-Pandemie: Krisenmanagement zwischen Kontrollverlust und Innovationsmangel
      Wolf D. Hartmann, Walter Stock, Run Wang
      148 Seiten
      BoD – Books on Demand, Dezember 2020
      ISBN 978-3-7526-9064-4
    • Mode im Plankorsett
      Nähkästchenplaudereien aus dem Modeinstitut der DDR
      Wolf D. Hartmann
      282 Seiten, 15 Euro
      REGIA Verlag, Januar 2021
      ISBN: 978-3-86929-479-7 

    • Hans ins Glück – wer frei sein will muss fliegen
      Ein Familienroman. Ostwestdeutschland 1972-92.
      Bernd Kebelmann
      439 Seiten, 18,80 Euro
      Trafo Verlag Berlin 2020, 
      ISBN 978-3-86465-142-7


      Link zu ausführlichen Informationen zu den Neuerscheinungen

  • Trotz Zweitjob weiter in der KSK versichert?

    Im vergangenen Jahr sind durch die Corona-Pandemie vielen Kreativen die Einnahmen weggebrochen. Zusätzlich ist der Zugang zu den verschiedenen staatlichen Hilfsfonds schwierig. Einige Kreative hatten Glück und haben in ihrer Not Zweitjobs gefunden. Doch diese Nebentätigkeiten sind riskant: Der Verlust der Versicherung über die Künstlersozialkasse droht, wenn dabei die magische Schwelle von 5.400 Euro im Jahr (450 Euro im Monat) durch eine nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeit überschritten wird. 

    Lisa Basten hat in einem Artikel für ver.di KUNST+KULTUR die Fallstricke aufgezeigt

  • Altersvorsorge mit Zuschüssen für Freie in Film, Funk und Fernsehen

    Virtuelle Info-Veranstaltung zur Pensionskasse Rundfunk (PKR)


    Flexible Altersvorsorge mit Zuschuss für freie Mitarbeiter*innen:

    Die PKR hat eine Webinar-Reihe ins Leben gerufen, die sich sowohl an bestehende Mitglieder als auch an Interessierte richtet, die noch nicht von den Vorteilen einer PKR-Mitgliedschaft profitieren.
    In der offenen Online-Beratung stellen PKR-Referent*innen in knapp 30 Minuten das Altersvorsorgemodell für Freie in Film, Funk und Fernsehen mit Zuschuss der Sender & Arbeitgeber*innen vor.

    Termine + weitere Infos:
    https://www.pensionskasse-rundfunk.de/news/termine/ 
     

  • RBB: Neuer Anstrich ohne Vorwarnung

    Das Fernsehzentrum des rbb in der Masurenallee ver.di rbb-Fernsehzentrum

    Die Ankündigung kam ohne Vorwarnung. Am 15. Februar erhielten die Redaktionen des RBB-Vorabendprogramms die Hiobsbotschaft: Zum Jahreswechsel 2021/22, so teilte Torsten Amarell, Leiter der so genannten „Contentbox Gesellschaft im RBB“ den konsternierten Mitarbeiter*innen mit, bekomme der Vorabend einen komplett neuen Anstrich. Die bewährten Sendungen „rbb um 6“ und „zibb -zuhause in Berlin und Brandenburg“ werden gestrichen. An ihre Stelle treten „90 Minuten live mit Nachrichten, Ratgeber und einem neuen Talk“.

    Link zum Artikel von Günter Herkel

  • RBB: Neuer Vorstand des ver.di-Senderverbands

    Die ver.di-Mitgliederversammlung des Senderverbands im rbb hat am 11. Februar 2021 einen neuen Vorstand gewählt:

    • Marika Kavouras, EB-Kamerafrau
    • Thomas Klatt, Autor (frei)
    • Thorsten Pape, Ingenieur Programmverbreitung
    • Marion Weinfurter, Redaktionelle Mitarbeiterin
    • Thomas Sauer, EB-Techniker
    • Michael (Micki) Rahn
    • Dagmar Bednarek
    • Andrea Mavroidis
    • Carsten Fabian

    Nachwahl Tarifkommission (TK): 

    • Henner Orlia
    • Matthias Funk 

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die bisher im Vorstand und in der Tarifkommission mitgearbeitet haben. Allen Gewählten wünschen wir alles Gute für ihre ehrenamtliche Arbeit. 

  • Freie in den Personalrat!

    Mit einem Brief an die Mitglieder der Bundestagsausschüsse für Inneres sowie Kultur und Medien macht sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die Öffnung von Personalräten im öffentlichen-rechtlichen Rundfunk auch für freie  Mitarbeitende stark. ver.di "als größte Mediengewerkschaft" wende sich mit dem Anliegen an die Ausschüsse, für freie Mitarbeitende im öffentlich-rechtlichen Rundfunk "die gesetzliche Grundlage im Rahmen des Bundespersonalvertretungsgesetzes zur Mitarbeit in den Personalräten zu schaffen und damit die betriebliche Mitbestimmung zu ermöglichen", heißt es in dem Schreiben von ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz, das am Donnerstag versendet wurde. Zurzeit beraten die Ausschüsse die Novelle zum Bundespersonalvertretungsgesetz.

    Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei deutlich zu erkennen, wie wichtig das Angebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist, dass ganz wesentlich dem Einsatz von angestellten und freien Mitarbeitenden zu verdanken sei. "ver.di setzt sich seit Jahren für dieses System und die Menschen, die es ermöglichen, ein, weil es unsere Überzeugung ist, dass es unsere Demokratie stärkt. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, auch die innerbetrieblichen, demokratischen Prozesse zu stärken", so Schmitz.

    Brief zum Download

    Link zu weiteren ausführlichen Informationen auf der ver.di-Internetseite zur Deutschen Welle

  • Tarifliche Verbesserungen ab 2021 bei der DW

    DW-Satelliten-Schüsseln Christian von Polentz Satellitenschüsseln Deutsche Welle

    Ab 1.1.2021 wurden die Gehälter und effektiv bezahlte Honorare um 2,1 Prozent erhöht. Für 2020 wurde zudem bereits im Dezember 2020 eine Einmahlzahlung fällig, sie entspricht der Jahressumme der vereinbarten Erhöhung von 2,1 Prozent. 

    Volontäre und Azubis bekommen monatlich mit 50 Euro mehr, außerdem bekommen sie ein Jobticket und den Kinderbetreuungszuschuss.

    Ausführliche Informationen und die neuen Gehaltstabellen stehen auf der ver.di-Internetseite zur Deutschen Welle

     

     

  • Deutschlandradio kündigt Tarifvertrag

    Deutschlandradio Tim Reckmann/CC-BY 2.0 Deutschlandradio

    Deutschlandradio ist aus dem laufenden Tarifvertrag mit ver.di ausgestiegen. Der Sender begründet den Schritt mit der von Sachsen-Anhalt blockierten Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Dem Sender fehlten dadurch die nötigen Einnahmen für den laufenden Haushalt, vor allem aber würden nötige Investitionen erstmal zurückgestellt. Damit erhalten die Beschäftigten im April nicht wie ursprünglich vereinbart mehr Geld. ver.di fordert Deutschlandradio zu Tarifverhandlungen auf.

    Link zum Artikel auf M Online

    Welche Folgen die ausbleibende Erhöhung des Rundfunkbeitrags für die Sender hat, beleuchtet Günter Herkel im Artikel "Öffentlich-Rechtliche in der Bredouille" auf M Online

     

  • Druckhaus Mitte insolvent

    Die DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH hat Anfang Januar beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Björn Gehde eingesetzt. Erst im Jahr 2019 hatte das Druckhaus Mitte die Großformatdruckerei Klingenberg übernommen. Beide Unternehmen wurden im Herbst 2020 am Klingenberg-Standort in Berlin-Buckow gebündelt, der Standort am Sachsendamm in Berlin-Schöneberg aufgegeben. Die Produktionsstätte in Wustermark (Brandenburg) blieb bestehen. Dann kam Corona und das Geschäft mit großformatigen Drucken, unter anderem für Großplakate, war weniger gefragt. Betroffen sind von der Insolvenz rund 110 Beschäftigte. Obwohl Entlassungen bisher nicht geplant sind, hat der Betriebsrat Rechtsanwalt Helmut Platow, ehemaliger Leiter der Rechtsabteilung in der ver.di-Bundesverwaltung, als Berater hinzugezogen, falls doch Verhandlungen zu einem Interessenausgleich und Sozialplan notwendig werden.
     
    In einem Artikel in DRUCK+PAPIER 5/2020 hatte Helma Nehrlich das umweltfreundliche Druckverfahren vom Druckhaus Mitte vorgestellt.

  • Tarifrunde Papierverarbeitung

    Tarifrunde PPKV 2021 werkzwei Detmold Tarifrunde PPKV 2021

    Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) weigerte sich auch in der dritten Verhandlungsrunde am 22. Februar erneut, ein von ver.di gefordertes Angebot mit einer kurzen Laufzeit vorzulegen. Die Verhandlungen sollen am 26. März 2021 fortgesetzt werden. 

    Link zur ver.di-Internetseite zur Tarifrunde:

    https://verlage-druck-papier.verdi.de/papier/tarifrunde-2020-2021

  • Druckhaus Märkische Oderzeitung

    Für das Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG, dem Druckhaus der Märkischen Oderzeitung, finden voraussichtlich am 18. März die ersten Tarifverhandlungen statt. ver.di fordert eine Entgelterhöhung von vier Prozent. Die Beschäftigten hatten seit April 2019 keine tarifliche Entgelterhöhung erhalten, damals wurden zwei Prozent gezahlt.

  • Wall AG: Zweite Verhandlungsrunde

    Am 12. Februar 2021 fand die zweite Tarifverhandlung über eine neue Entgeltstruktur für die gewerblichen Arbeitnehmer*innen statt. Die Tarifparteien trafen sich virtuell zur Videokonferenz. 
    Die Arbeitgeberseite und die betriebliche ver.di-Verhandlungskommission hatten aus der ersten Verhandlungsrunde Arbeitsaufträge mitgenommen. Die Arbeitgeberseite legte einen Strukturvorschlag für einen Entgeltrahmentarifvertrag vor. ver.di unterbreitete Richtbeispiele für Tätigkeitsgruppen. Beide Entwürfe sehen derzeit sechs Entgeltgruppen nach Qualifizierungsanforderungen vor.

    Diskussionsbedarf gibt es noch bei diesen Punkten: 

    • Persönlicher Geltungsbereich
    • Durchführungsbestimmungen
    • Eingruppierungsgrundsätzen
    • Zuordnung der Tätigkeiten in die jeweilige Entgeltgruppe

    Es wurde vereinbart, dass beide Verhandlungsparteien zunächst für sich klären, inwieweit die bestehenden Differenzen einer Klärung zugeführt werden können. ver.di hat die Arbeitgeberseite aufgefordert, den Entgeltgruppen die entsprechenden Stundenlöhne zuzuordnen. Aus Sicht von ver.di sind dabei zumindest die Entgelte der J.C. Decaux – gültig bis zum 30. Juni 2021 - heranzuziehen. Die Arbeitgeberseite hält eine Zuweisung von Entgelthöhen derzeit nicht für zielführend, hat aber zugesagt, ihre Position hierzu zu überprüfen.

    Die Verhandlungen sollen am 15. März 2021 ebenfalls als Videokonferenz fortgesetzt werden. 
     

  • Neues Deutschland: Keine Billig-Lösung - Aus zum Jahresende?

    Neues Deutschland Martin aka Maha/ (CC BY 2.0) Neues Deutschland

    Die Geschäftsführung des Neuen Deutschland (ND) hat Betriebsrat, Redaktionsrat, Chefredaktion und Verlagsleitung darüber informiert, dass die Gesellschafter der Tageszeitung die GmbH zum Jahresende auflösen wollen. Die Belegschaft solle eine Genossenschaft gründen, die das ND weiterführt. ver.di fordert, dass die zukünftige Genossenschaft tarifgebunden bleibt und die Partei Die Linke als Gesellschafterin offen und transparent kommuniziert.

    Ausführliche ver.di-Pressemitteilung

  • AFP Agence France-Presse GmbH

    AFP U.S. Embassy Phnom Penh/CC BY-ND 2.0 AFP

    Auf Einladung von der dju in ver.di und dem DJV hat am 25.02. ein erstes Sondierungsgespräch zur Gehaltstarifrunde 2021 zwischen der Geschäftsführung und der Tarifkommission stattgefunden. Erklärtes Ziel dieser Sondierungsgespräche sollte ein Austausch über die jeweiligen Vorstellungen für die anstehende Gehaltstarifrunde sein. Die Gewerkschaften fordern 3,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. In dem dreistündigen Videocall offenbarte der Arbeitgeber ein völlig anderes Verständnis von der aktuellen Situation, der Erwartungshaltung der Beschäftigten und dem Begriff der "Wertschätzung in Krisenzeiten erbrachter Leistung".

    Ausführliches Tarifinfo

  • Deutlich mehr Angriffe auf Journalist*innen

    Demo Niek Verlaan/Pixabay Demo

    ver.di, Innensenator und Polizei in Berlin vereinbaren bessere Zusammenarbeit zur Durchsetzung der Pressefreiheit

    119 An- und Übergriffe auf Journalist*innen sowie Behinderungen der Pressearbeit hat die Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg seit Ende April 2020 (Stand Februar 2021) in Berlin gezählt - insbesondere bei Anti-Corona-Demonstrationen. „Während der Großteil der Übergriffe von Teilnehmenden der Demonstrationen ausgeht, ist aber auch rund ein Drittel von der Polizei ausgegangen,“ sagte die dju-Landesvorsitzende Renate Gensch.

    Diese besorgniserregenden Zahlen und die zunehmenden Anfeindungen gegen Journalist*innen waren Anlass für ein Gespräch im Dezember zwischen dju/ver.di und Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Beide gaben ein klares Bekenntnis zur Pressefreiheit ab, sowohl mit Blick auf die Betreuung der Pressevertreterinnen und -vertreter vor Ort als auch hinsichtlich der Schaffung von Schutzräumen.

    Ausführliche Informationen bei der dju Berlin-Brandenburg

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