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Arbeit am Film-Set bald ohne Tarif?

Arbeit am Film-Set bald ohne Tarif?

Veranstaltung zur Tarifbewegung TV FFS 2021: Konsequenzen und Ausblick

Fast selbstverständlich regelt der Tarifvertrag für die Film- und Fernsehschaffenden (TV FFS) die Arbeitsbedingungen an den Sets der deutschen Filmproduktionen. Aktuell sind die Verhandlungen zwischen ver.di, BFFS und der Produzentenallianz für einen Neuabschluss dieses Tarifvertrages ergebnislos geblieben. Die beiden Gewerkschaften ver.di und BFFS fordern Verbesserungen bei der wöchentlichen Anzahl der Arbeitstage und der Ruhezeit im Anschluss an den verbreiteten Nachtdreh ins Wochenende. Verlässliche 5-Tage-Woche und planbare Freizeit am Wochenende sind die Forderungen. Es muss mehr komplett freie Wochenenden geben. Gesundheitsschutz und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen mehr Zeit bekommen!

Wenn sich die Tarifvertragsparteien nicht im März einigen, droht schon ab April eine Zeit ohne Tarifvertrag:

  • Wie würde sich diese Situation konkret für die Filmschaffenden auswirken?

  • Was bedeutet dies für die Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeit- und Schutzregelungen?

  • Kann ein Tarif ohne weitere Geltung auch in Zukunft unproblematisch einzelvertraglich vereinbart werden?

  • Welche gewerkschaftlichen Handlungsmöglichkeiten bieten sich an?

Diese und weitere Fragen wolle wir mit MARCUS SONNENSCHEN (Fachanwalt für Arbeitsrecht (BREHM & v. MOERS), Bernhard Speck (Lineproducer und Productioncontroller), MATTHIAS VON FINTEL (Tarifsekretär ver.di).

  • Am Donnerstag den 11. März
  • um 16 Uhr
    Im Netz über digital Zugang

Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet Euch kurz per mail unter fb08.bb@verdi.de an.

Ihr bekommt dann den digitalen Zugang zugeschickt. Wenn Ihr konkrete Fragen an die Runde habt, schickt uns bitte Eure Fragen mit!

Eure ver.di FilmUnion Ost