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Tarifsplitter Oper, Bühnen und Theater

Tarifsplitter Oper, Bühnen und Theater


Friedrichstadtpalast
 

Neuer ver.di Tarifabschluss für die Balettmitglieder des Friedrichstadtpalastes. Die Grundgage erhöht sich zum 1. Oktober 2020 um 2,0 %, zum 1. August 2021 um weitere 2,0 % und zum 1. August 2022 um weiter 2,0 %. Zusätzlich erhöhen sich die Erfahrungsstufen nach drei, sechs und neun Jahren um jeweils 2%. Zusätzlich ist eine Sonderzahlung in Höhe von 538,29,-- Euro bis Ende November 2020 fällig.

 

Berliner Ensemble

Aufgrund des ver.di HTV BE erhöhen sich die Löhne und Gehälter der Tarifbeschäftigten zum 1. Januar um mind. 4,2% für 2021. Zusätzlich erhöht sich die Theaterbetriebszulage um 3% auf dann 17% (Der Stufe 1 der entsprechenden Entgeltgruppe). Mit diesen und weiteren Schritten wird schließlich am 1. Januar 2023 das volle Niveau der Entgelttabelle des TV-L nach über 30 Jahren erreicht.

 

Stiftung Oper in Berlin

Der ver.di Tarifvertrag zum Kurzarbeitergeld KuG wurde bis Ende 2021 verlängert. Damit haben die Tarifbeschäftigten nach TV-L bei der Stiftung Oper das gesamte nächste Jahr die Einkommenssicherheit unabhängig von weiteren Maßnahmen und Vorstellungsausfällen während dieser Pandemie. Der Tarifvertrag regelt eine Aufstockung auf netto 100% des eigentlichen Nettogehaltes. Dabei wird auch die Theaterbetriebszulage mitberücksichtigt. Auch die Betriebsrente VBL wird entsprechend aufgestockt. Eine gute Nachricht für die Beschäftigten und ihre Familien noch rechtzeitig vor Jahresende.

 

Staatstheater Cottbus

Auch das Staatstheater in Cottbus wird den ver.di Tarifvertrag zum Kurzarbeitergeld KuG bis Ende 2021 verlängern. Bis dahin gilt für alle nach TV-L Beschäftigten eine Nettoaufstockung auf 100% des eigentlichen Nettogehaltes. Auch wenn der Betrieb zeitweise schließen muss. Die Betriebsrente der Beschäftigten wird ebenfalls in Zeiten von KuG aufgestockt.