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Thomson/Reuters: Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt

Thomson/Reuters: Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt

Die Mitglieder der Gewerkschaften ver.di und DJV haben dem am 2. März 2021 erzielten Tarifergebnis bei der Nachrichtenagentur Thomsen/Reuters mit einer Mehrheit von 90 Prozent zugestimmt. Damit tritt der Tarifvertrag ab 1. April 2021 für 12 Monate in Kraft. Die gemeinsame Tarifkommission der beiden Gewerkschaften dankte für die Unterstützung.

in der dritten Verhandlungsrunde am 2. März 2021 wurde folgendes Tarifergebnis für die 92 Mitarbeiter*innen der Nachrichtenagentur Thomson Reuters Germany GmbH (Standorte Berlin und Frankfurt a. Main) erzielt:

  • Tariferhöhung ab 1. April 2021 in allen Tarifgruppen bis 6.2, Corona-Prämie und Performancezulagen.
  • In der Summe bekommt der überwiegende Teil der Mitarbeiter*innen 1.220 Euro in diesem Jahr, im Fall eines Exceeded sogar 1.520 Euro.

Rund ein Viertel der Mitarbeiter*innen erhält etwas weniger, da die oberen Tarifgruppen 7 und 8 von der Tarifanhebung ausgenommen werden. Diese erhalten nur die Performancezulagen und die einmalige Corona-Prämie.
Bezogen auf das Volumen aller Tarifgehälter ergibt sich damit eine Gehaltserhöhung von rund 1,7 Prozent. 

Das Tarifergebnis:

  • Einmalige Corona-Prämie in Höhe von 400 Euro
    Diese ist laut Gesetzeslage steuer- und sozialabgabenfrei und kommt damit in voller Höhe bei den Mitarbeiter*innen an.
    Auszahlung im ersten Halbjahr 2021.

  • Die Tarifgehälter werden ab 1. April für die Tarifgruppen bis einschließlich 6.2 um einen Festbetrag von jährlich 520 Euro angehoben (das entspricht bei 13 Gehältern einer Anhebung des monatlichen Tarifgehalts um 40 Euro).

  • Abhängig vom Appraisal gibt es eine jährlich wiederkehrende Performancezulage von 300 Euro bei einem Achieved bzw. für Mitarbeiter*nnen in Elternzeit, 600 Euro bei Exceeded und 900 Euro bei Far Exceeded.