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ver.di FilmUnion: Newsletter 05/2020

ver.di FilmUnion: Newsletter 05/2020

vom 16. Oktober 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Corona-Pandemie hält uns weiter in Atem. Gerade mussten wieder alle Präsenztermine bei ver.di in Berlin abgesagt werden. Das Treffen und Diskutieren mit Kolleginnen und Kollegen fehlt, auch das gemeinsame Lachen und ganz persönliche Gespräche. Dennoch müssen wir weiter miteinander Kontakt halten, uns austauschen und mit anderen Meinungen auseinander setzen – nun in erster Linie auf digitalem Weg. Denn auch in unserer Gewerkschaft gibt es Corona-Leugner*innen, Anhänger*innen von Verschwörungstheorien oder rechtem Gedankengut. Deren Schuldzuweisungen sind oft einfach gestrickt und doch ist ihnen nicht so einfach zu entgegnen. Dagegen hilft nur Information und Weiterbildung: In einem ver.di-online-Seminar werden Verschwörungserzählungen unter die Lupe genommen und überzeugende Gegenargumente erarbeitet. Sie sollen gewerkschaftlich Aktiven helfen, Verschwörungsmythen zu entlarven und einen solidarischen Gesellschaftsentwurf dagegen zu setzen (Anmeldung siehe Punkt 14).
Bleibt stark und kommt gesund durch den Herbst!

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

 

  • 1. Bund startet Ausfallfonds I

    Mittel aus einem Ausfallfonds mit 50 Millionen Euro für Kinofilm- und Serienproduktionen können seit 11. September beantragt werden. Damit sollen Covid19-bedingte Produktionsstörungen abgefedert und so eine Wiederaufnahme der Produktion von Kinofilmen und High End-Serien in Deutschland ermöglicht werden. Der Ausfallfonds tritt ist Teil des Bundesprogramms „Neustart Kultur“, aus dem insgesamt 165 Millionen Euro für die Unterstützung der Filmbranche vorgesehen sind.
    https://www.ffa.de/neustartkultur-ausfallfonds-1.html

  • 2. Ausfallfonds II für Fernsehproduktionen

    Die Beratungen von Ländern und Sendern über den Ausfallfonds II zur Absicherung von Covid19-bedingten Ausfallrisiken für Fernsehproduktionen laufen noch. Sender und Streamer sollten sich verantwortlich und solidarisch zeigen, erwarten die Produzenten und fordern eine kurzfristige Umsetzung. Erforderlich sei eine Absicherung in Höhe von rund 100 Mio. Euro – dies entspräche bei einem geschätzten jährlichen Produktionsvolumen von rund zwei Mrd. Euro einem Schutzschirm von fünf Prozent. Die Dimension des von den Sendern erwarteten Engagements liegt bei mindestens 40 Mio. Euro, verteilt auf alle beteiligten Sendergruppen und Streamer. Die Produzenten betonten ihre Bereitschaft, sich ebenfalls mit einem angemessenen Anteil am Ausfallfonds zu beteiligen.
    https://beta.blickpunktfilm.de/details/453878

  • 3. German Motion Picture Fund für 2021 verdoppelt

    Im Bereich der Filmförderung werden die Mittel für den vom Bund getragenen German Motion Picture Fund (GMPF) zur Förderung von Serienproduktionen auf künftig 30 Millionen Euro verdoppelt. Der Produktionsstandort Deutschland soll damit gestärkt werden. Die Bundesregierung. hatte im Kontext ihrer Ausgabenplanung angekündigt, das Budget für Kultur und Medien im Jahr 2021 um mehr als 120 Millionen Euro zu steigern.
    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Textsammlungen/Wirtschaft/german-motion-picture-fund.html


     

     

  • 4. HR I: Demo gegen Filmpolitik

    Dokumentarfilme auf der Leinwand statt im Fernsehen: Mit einem Flashmob samt Eiskonfekt, Kinoplakaten und Reden demonstrierte die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) am 19. September vor dem Funkhaus am Dornbusch gegen die Filmpolitik des Hessischen Rundfunks. Eine Stunde lang liefen auf einer mobilen Leinwand am Mittwochabend Ausschnitte, Kurzfilme und Trailer von hessischen Dokumentarfilmen, etliche der ortsansässigen Filmemacher waren dabei. Die Aktion war Bestandteil des ersten bundesweiten Dokumentarfilmtags „Let`s Dok“, am Gründungstag der AG DOK vor 40 Jahren.
    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/keine-chance-auf-einen-sendeplatz-protest-von-filmemachern-16956400.html

  • 5. HR II: Kaum Aufträge für Dokumentarfilmer

    Für Dokumentarfilmer ist Hessen schon immer ein Standortnachteil gewesen. 97 Prozent aller Produktionen des HR stammen direkt aus dem Haus. Freie Dokumentarfilmer oder Nachwuchsfilmer kommen so überhaupt nicht zum Zuge. Das ist kein Zufall, sondern die erklärte Politik des Hauses, die auch vom Rundfunkrat abgesegnet ist. Für Dokumentarfilmer ist das existenzbedrohend, gerade jetzt in der Coronakrise. .... Es wäre zum Beispiel ein Leichtes, mit relativ wenig Geld Lizenzen einzukaufen...
    https://www.dwdl.de/interviews/79523/die_ard_gibt_selbst_fuers_wetter_mehr_aus_als_fuer_dokumentarfilme/

  • 6. MDM fördert 36 Projekte

    Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner dritten Sitzung 2020 am 02. September Fördermittel in Höhe von knapp 4,3 Millionen Euro für insgesamt 36 Projekte vergeben. Darunter sind u.a. das neue Spielfilmprojekt von Kanwal Sethis („Once Again – Eine Liebe in Mumbai“) „Die Ohrringe meiner Frau“ (Rohfilm Productions, 600.000 Euro), der internationale Historienfilm des zweifach Oscar-nominierten belgischen Regisseurs Gérard Corbiau „Saving Mozart“ (Film-Line Productions, 300.000 Euro) und die Familiengeschichte „Wolke unterm Dach“ des Regisseurs Alain Gsponer (Pantaleon Films, 300.000 Euro).
    http://www.mdm-online.de

  • 7. Filmstiftung unterstützt 24 Projekte

    In ihrer 177. Sitzung entschied sich die Film- und Medienstiftung NRW für die Förderung von 24 Projekten mit insgesamt knapp 2,9 Millionen Euro. Es handelt sich um zwei Kinospielfilme, fünf Dokumentarfilme, eine TV-Serie, sieben Drehbücher, zwei Projektentwicklungen, drei Vorbereitungen, zwei Verleihprojekte und zwei Kinomodernisierungen. Darunter sind u.a. „Eingeschlossene Gesellschaft“ von Sönke Wortmann nach dem Hörbuch von Jan Weiler (Bantry Bay, 800.000 Euro) oder die siebenteilige TVNOW-Serie „Glauben“ von8Ferdinand von Schirach unter der Regie von Daniel Prochaska (MOOVIE, 400.000 Euro).
    https://www.filmstiftung.de/wp-content/uploads/2020/09/Foerdertabelle-September-2020.pdf

  • 8. FFF: 2 Millionen Euro für internationale Produktionen

    Der Film- und Fernsehfonds Bayern (FFF) fördert fünf Projekte in seinem Programm „Internationale Kinofilme und Serien“ mit insgesamt zwei Millionen Euro. Die Förderung bekommen vier internationale Blockbuster, die mit bayerischer Beteiligung an den Visual Effects entstehen. 400.000 Euro gehen an eine sechsteilige Jugendserie von Netflix, die von der Münchner Odeon Fiction produziert und überwiegend im Berchtesgadener Land gedreht werden wird.
    http://www.fff-bayern.de

  • 9. nordmedia: Förderung für 56 Projekte

    Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der zweiten Förderrunde 2020 Fördermittel in Höhe von über 2,1 Millionen Euro für 56 Projekte vergeben. Unterstützt werden vor allem Projekte über clevere Mädchen, starke Frauen und spannende Dokus zu aktuellen Diskursen sowie vier Projekte im Rahmen des Talentförderprogramms „mediatalents Niedersachsen“ und ein CLOSEUP-Stipendium. Die höchste Fördersumme erhält der Spielfilm „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“, ein auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama von Regisseur Andreas Dresen (Pandora Filmproduktion, 240.000 Euro).
    http://www.nordmedia.de

     

  • 10. Grütters: 1,3 Millionen Euro für Dokumentarfilme

    Die unabhängige Jury für Dokumentarfilmförderung der Staatsministerin für Kultur und Medien wählte aus insgesamt 38 eingereichten Anträgen acht programmfüllende Filmvorhaben und aus 20 Anträgen auf Stoffentwicklungsförderung sechs Filmstoffe aus, die nun mit insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro gefördert werden. Die Filmauswahl ist geprägt von starken Frauen und Expeditionen in die Subkultur, u.a. „B-Girls“ über drei Freundinnen in der Breakdance-Welt, die bewegende Familiengeschichte „Meine Tränen kommen aus Bagdad“ oder „Jung Kaputt spart Altersheime“ über weibliche Punks.
    http://www.kulturstaatsministerin.de/filmfoerderung

     

  • 11. „Kino ist mehr als Filmemachen“

    Der iranische Regisseur Massoud Bakhshi spricht im Neuen Deutschland über seinen neuen Spielfilm »Yalda«, das Justizsystem in seiner Heimat und die Chancen der Pandemie. Ein interessantes Gespräch mit Autorin Sarah Pepin, in dem viele Fragen aufgeworfen und nicht alle beantwortet werden.
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1141389.regisseur-massoud-bakhshi-kino-ist-mehr-als-filmemachen.html

  • 12. Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit gestartet

    Das neue Aktionsnetzwerk „Nachhaltigkeit in Kultur und Medien“ ist am 18. September an den Start gegangen. Sein Ziel ist es, Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes im gesamten Kultur- und Medienbereich stärker zu verankern. Zu dem Netzwerk zählen die Kulturpolitische Gesellschaft, der Deutsche Kulturrat, das Humboldt Forum, die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, der Deutsche Bühnenverein, die Energieagentur NRW, die IHK Köln sowie die im Bereich Nachhaltigkeit und Kultur tätige Organisation Julie’s Bicycle aus Großbritannien.
    https://aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de/

  • 13. Filmfest Hamburg als Hybridausgabe

    Vom 24. September bis 3. Oktober öffnete das Filmfest Hamburg in einer Hybridausgabe seine Tore. Das Team um Albert Wiederspiel stellte ein Corona-gerechtes Programm mit rund 70 Filmen auf die Beine. Mit dem Streamfest gab es erstmalig ein leicht zugängliches Online-Programm für alle, die vielleicht zum ersten Mal Filmfest-Luft schnuppern wollten. Highlights waren u.a. der Berlinale-Gewinner „Doch das Böse gibt es nicht“ von Mohammad Rasoulof oder die Politsatire „Curveball – Wir machen die Wahrheit“. Umrahmt wurde das Programm von mehreren Fachveranstaltungen.
    http://www.filmfest-hamburg.de

  • 14. TERMINGESCHÄFT

    online-Seminar „Verschwörungsmythen“
    Nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie begegnen wir Impfgegner*innen, Verschwörungsmystiker*innen, Rechten. Aktuell allerdings gelingt es diesen Gruppen mit „Hygienedemos“, dem „Tag der Freiheit“, „Querdenken-711“ oder „Widerstand2020“ eine sichtbare Koalition zu formieren, der sich Zehntausende anschließen. Auch uns als Gewerkschafter*innen begegnen die Deutungsmuster dieser Gruppen vermehrt. Gerade in Krisenzeiten werden einfache Erklärungen und konkrete Schuldige für nicht fassbare Bedrohungen und scheinbar Unerklärliches gesucht, die Orientierung und emotionalen Halt versprechen. Wir werden Verschwörungserzählungen unter die Lupe nehmen, herausarbeiten, woran wir diese erkennen, ihre Wirkung auf unsere Gesellschaft betrachten und uns so ein Repertoire aufbauen, um Verschwörungsmythen im Alltag zurückzudrängen. Das Seminar umfasst zweimal 180 Minuten und wird angeboten am
    26. und 28. Oktober, jeweils 17 bis 20 Uhr (Anmeldeschluss ist der 22.10.20)
    Anmeldungen bitte an bildung@verdi-gpb.de mit dem Stichwort „Verschwörungsmythen“

    Workshops und Seminare
    TOP: Talente e.V., der Förderverein für Autoren und Producer / kreative Filmschaffende, bietet in seiner Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie folgende Workshops und Seminare an:

    • 22.10.: Virtueller Workshop „Storyworlds“ mit Alison Norrington
    • 24. - 30.10.: Medientage Online
    • 19. - 21.11.: 15. Symposium in Rom zum Thema „Gerechtigkeit im Film“
    • 27.11.: Remote Pitch-Training fürs virtuelle Pitchen beim hybriden FernsehFilmFestival in Baden-Baden
    • 02. - 05.12.: Drehbuch-Autoren-Werkstatt Seminar I
      Weitere Infos auf http://www.toptalente.org; Anmeldung jeweils über mail@toptalente.org

    Werbefilme: Vergütungen bei der TWF anmelden!
    Die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst ist für die Rechteadministration Werbespots eine Kooperation mit der Verwertungsgesellschaft TWF eingegangen. Um ihren Anteil an den Vergütungen Privatkopie und Kabel für eine Beteiligung als Filmurheber*in an Werbespots zu erhalten, müssen Ansprüche im Meldeportal der TWF angemeldet werden. Die TWF hat die Ausschüttungen für die Jahre 2012 bis 2019 eingeleitet. Anmeldeschluss für Ansprüche von Filmurheber*innen für Werbespots, die in diesen Jahren ausgestrahlt worden sind, ist am 30. November 2020.
    https://twf.xad.tv/login

    Ausschreibung Sächsisches Schülerfilm-Festival
    Trotz Covid-19 wird auch 2020 der Film ab!-Wettbewerb stattfinden. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr den OUT OF SCHOOL-Corona-Filmwettbewerb. Die eingereichten Filme werden von einer Jury ausgewählt und die drei besten Filme der drei Alterskategorien prämiert. Bewerbungsschluss für Nachwuchs-Filmemacher*innen ist der 2. November 2020. Eingereicht werden können alle Filme und Erklärvideos, die im Schuljahr 2018/2019 und 2019/2020 im Rahmen des Unterrichts, in AGs oder im Rahmen von Projekttagen oder -wochen an sächsischen Schulen entstanden sind. Alle Details samt Meldeformular unter: http://www.schuelerfilmfestival-sachsen.de/einreichung
    Film anmelden unter: https://form.jotform.com/202504065327346

    Woche der Kritik: Veranstaltungsformate vorschlagen
    Zur Berlinale zeigt die Woche der Kritik vom 10. bis 18. Februar 2021 erneut eine Auswahl internationaler Filme, die Anstoß geben zu Debatte, Kontroverse, lustvollem Streit. Internationale Filmemacher*innen und -kritiker*innen diskutieren - diesmal zum Thema „Konsequenz“ als filmkritisches Werkzeug. Bis zum 1. November können Workshop-, Panel-, Diskussions- und Vortragsideen zum Thema eingereicht werden, aus denen Veranstaltungsformate entstehen sollen. Vorschläge, Einsendungen und Fragen nimmt Petra Palmer unter petra@wochederkritik.de entgegen.

     

  • 15. PREISregen

    Filmfestspiele Venedig: Mala Emde beste Darstellerin
    Die Jury der unabhängigen Filmkritiker*innen zeichnete den Kinofilm „Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz mit dem Bisato d'Oro in der Kategorie Beste Darstellerin aus. Der Preis ging an Hauptdarstellerin Mala Emde. Der Bisato d’Oro wurde zum 14. Mal parallel zu den offiziellen Auszeichnungen des Festivals verliehen. Die Jury bildeten Paolo de Cesare, Violeta Bava, Rüdiger Suchsland und Angelo Zanellato.
    https://www.filmdienst.de/artikel/43688/venedig-filmfestival-2020-preise

    Kinoprogrammpreis NRW mit doppelter Prämiensumme
    Am 8. September wurden die Preisträger*innen des 30. Kinoprogrammpreis NRW bekannt gegeben. 74 Kinos aus 46 Städten in ganz NRW wurden mit Programmprämien in Höhe von insgesamt 900.000 Euro ausgezeichnet, eine Verdopplung zum Vorjahr. Weitere 300.000 Euro wurden für Kino-Soforthilfen in 2020 bereitgestellt. Corona-bedingt erfolgte die Vergabe zwei Monate früher und online. Preisträger*innen, Prämien und Dankesbotschaften prominenter Kinoliebhaber*innen sind hier abrufbar: http://www.kinoprogrammpreisnrw.de

    Gerd Ruge Stipendium 2020: Viermal 100.000 Euro
    Zum 19. Mal vergab die Film- und Medienstiftung NRW das Gerd Ruge Stipendium für die Entwicklung von Dokumentarfilmen für das Kino. Aus den 22 Konzepten, die bei der Filmstiftung eingereicht wurden, wählte die Jury im Rahmen einer digitalen Sitzung vier Projekte aus: „Crossing Lines“ von Verena Kuri und Iris Janssen, „Die Prinzessin aus dem Kongo“ von Elke Lehrenkrauss, „Bis der Schneeball eine Lawine ist“ von Britt Beyer und „Die Heimgesuchten“ von Benjamin Kahlmeyer werden mit jeweils 25.000 Euro unterstützt.
    https://www.filmstiftung.de/foerderung/stipendien/gerd-ruge-stipendium/

    Yves Paradis erhält MDM-Nachwuchspreis
    Beim 16. MDM Nachwuchstag am 9. September hat Yves Paradis den KONTAKT-Pitchingpreis in Höhe von 3.000 Euro für seinen animierten Dokumentarkurzfilm „Conversation from another world“ gewonnen. Der aus Québec stammende und jetzt in Halle/Saale lebende selbstständige Illustrator und Animator reflektiert in dem Filmprojekt seine eigenen Erfahrungen über den Integrationsprozess in einem fremden Land und das Erlernen einer neuen Sprache.
    http://www.mdm-online.de

    Kunstpreis Schleswig-Holstein
    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat den Regisseur und Filmproduzenten Lars Jessen mit dem Kunstpreis des Landes geehrt. Der Förderpreis Kultur der Landeshauptstadt Kiel ging an Filmemacher Moritz Boll, unter anderem bekannt durch seinen Kurzfilm „Abgetaucht“.
    http://www.ffhsh.de

    Hessischer Film- und Kinopreis ohne große Gala
    Der 31. Hessische Film- und Kinopreis wird am 21. Oktober überreicht - nicht wie sonst bei einer großen Gala in der Alten Oper, sondern im kleinen Rahmen in der Naxoshalle. Das durch die Absage der Gala eingesparte Geld fließe in eine „Kreativprämie“ für die Filmschaffenden hinter der Kamera, so die hessische Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne). Insgesamt werden 19 Preise vergeben, die mit insgesamt 115.000 Euro dotiert sind. Diese werden in den kommenden Monaten vergeben.
    https://www.fr.de/frankfurt/hesssicher-film-und-kinopreis-ohne-gala-und-roten-teppich-90055728.html

  • Impressum / Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem alle zwei Monate erscheinenden Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Erwerbstätigen in der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf.
    Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten ein für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Texte: Gundula Lasch
    Redaktion: Monique Hofmann
    V.i.S.d.P.: Matthias von Fintel, Geschäftsführer
    connexx.av GmbH, c/o ver.di
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
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