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Newsletter Spot #1 vom 18. Februar 2021

Newsletter Spot #1 vom 18. Februar 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute bekommt ihr den ersten Newsletter im neuen Gewand. Er ersetzt die bisherigen Mailings für die Mitglieder im connexx- und FilmUnion-Bereich und wird ab jetzt monatlich in euren "Briefkästen" landen. So können wir die relevanten Nachrichten für euch noch aktueller bündeln. Wir hoffen, die neue Variante kommt gut bei euch an. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und konstruktive Kritik.
In diesem Sinne: Auf ein Neues!

Euer Team aus dem Bereich Medien bei ver.di


Die Themen:

  • Erste Ausschüttungen von Netflix
  • Stockende Tarifverhandlungen
  • Urheberrecht: Gutachten beauftragt
  • dju-Journalismustag nachschauen
  • dju: Replik an Springer-Vorstand
  • Neues Filmförderungsgesetz verabschiedet
  • Rundfunkbeitrag I: Öffentlich-Rechtliche in Bedrängnis
  • Rundfunkbeitrag II: Deutschlandradio kündigt Tarifverträge
  • Zapp nur noch monatlich im TV
  • ZDF: Marktführer auch 2020
  • MDM-Gründerinitiative MEDIAstart läuft
  • Defizite bei der Filmbildung
  • BW Goes Mobile
  • 5. Youlius Award vergeben
  • St. Ingberter Festival sucht Filme für 2021
  • Berlinale digital und analog
  • Nominierungen für Preis der deutschen Filmkritik
  • Konferenz zur Woche der Kritik
  • VG Bild-Kunst: Meldungen Film 2020
  • Programm "Film ab NRW" gestartet
  • Bund verstärkt erneut Kinoförderung
  • Grütters: Kreative leiden
  • TERMINgeschäft
  • Click-Tipp
  • Erste Ausschüttungen von Netflix

    Die von ver.di und dem BFFS mit Netflix vereinbarten Gemeinsamen Vergütungsregeln zeigen Wirkung: Netflix schüttet die ersten Zusatzvergütungen an Urheber*innen in erfolgreichen deutschen Serienproduktionen aus. Außerdem beteiligt sich das US-amerikanische Medienunternehmen an der Finanzierung der Themis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.

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  • Stockende Tarifverhandlungen

    Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde am 14. Januar konnte noch kein Fortschritt für die rund 25.000 Filmschaffenden erreicht werden: Zu den ver.di-Forderungen wie freie Wochenenden, klare Ruhezeiten und unabdingbare Zuschläge gehen die Verhandlungen nicht voran. Die Produzentenallianz lehnt jede Art von Verbesserung strikt ab. Bis zum 31. März 2021 will ver.di ein Ergebnis der Tarifrunde sehen.

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  • Urheberrecht: Gutachten beauftragt

    ver.di und der Deutsche Journalistenverband DJV beauftragten ein Gutachten zum Verbandsklagerecht im zu novellierenden Urheberrechtsgesetz.

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  • dju-Journalismustag nachschauen

    Mit einem klaren Ja konnte der 34. Journalismustag der dju in ver.di die Frage beantworten, ob der Journalismus auch in Zeiten der Corona-Pandemie seine Funktion als Gatekeeper erfüllt. In der digitalen Konferenz hielten sich Wertschätzung und Forderungen nach noch mehr Qualität - etwa durch konsequentes Hinterfragen bei Politik und Wissenschaft oder auch mehr Publikumsnähe - dennoch die Waage. Interessierte konnten sich per Livestream zuschalten. Bis zu 500 nutzten diese Gelegenheit, dabei zu sein.

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  • dju: Replik an Springer-Vorstand

    Nachdem Springer-Vorstand Matthias Döpfner in seinem eigenen Medium welt.de in einem Offenen Brief an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gegen die Daten-Allmacht amerikanischer und chinesischer Tech-Giganten gewettert hatte, nannte Peter Freitag, stellv. Vorsitzender der Deutschen Journalist*innen-Union (dju) in ver.di, Döpfners Aussagen "wohlfeil" und "durchschaubar". Freitag, langjähriger Freier, Betriebsrat und Tarifstreiter, entlarvte in seinem Offenen Brief Döpfners Versuch, einen Teil vom Kuchen der Konkurrenz auf dem Teller des eigenen Medienunternehmens landen zu lassen.

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  • Neues Filmförderungsgesetz verabschiedet

    Das Bundeskabinett hat am 13. Januar den die Änderung des Filmförderungsgesetzes (FFG) verabschiedet. Das FFG regelt die Filmförderung durch die Filmförderungsanstalt (FFA). Der Entwurf sieht pandemiebedingte Anpassungen bei den Fördervoraussetzungen, den Sperrfristen sowie der Mittelverwendung vor. So kann der Vorstand der FFA künftig Ausnahmen gewähren, wenn einzelne Förder- oder Auszahlungsvoraussetzungen aufgrund höherer Gewalt nicht erfüllt werden können. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, die Kinoauswertung unter bestimmten Voraussetzungen durch eine Online-Auswertung auf entgeltlichen Videoabrufdiensten zu ersetzen.

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  • Rundfunkbeitrag I: Öffentlich-Rechtliche in Bedrängnis

    Die Ablehnung der Eilanträge von ARD, ZDF und Deutschlandradio auf Erlass von einstweiligen Anordnungen zum Rundfunkbeitrag kurz vor Weihnachten stellt die Sender vor schwierige Entscheidungen. Um die Folgen von Sachsen-Anhalts "Nein" zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags für die öffentlich-rechtlichen Sender ging es bei der jüngsten Videokonferenz einer Initiative des Instituts für Journalistik der TU Dortmund "Innovative Wege zur Sicherung der Qualität und Vielfalt der Medien".

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  • Rundfunkbeitrag II: Deutschlandradio kündigt Tarifverträge

    Das Deutschlandradio hat als Reaktion auf die nicht erfolgte Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar seinen laufenden Tarifvertrag gekündigt. Dieser hatte eigentlich noch eine Laufzeit bis Ende März 2022, enthalten war allerdings auch ein Recht auf Sonderkündigung - und genau davon hat das Unternehmen nun Gebrauch gemacht. Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue erklärte gegenüber der dpa: "Die Kündigung des laufenden Tarifvertrags ist für Deutschlandradio eine leider notwendige Maßnahme, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel abverlangt."

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  • Zapp nur noch monatlich im TV

    Der Medienjournalismus wird weiter aus dem Fernsehen zurückgedrängt: Anstelle einer wöchentlichen Ausstrahlung gibt's das Medienmagazin ZAPP jetzt nur noch an jedem dritten Mittwoch im Monat im TV. Der NDR teilte mit, dass ZAPP sein Online- und Social-Media-Angebot verstärke und weiter kritisch hinter die Kulissen, auch in der ARD und selbst im NDR schauen werde. Schon im vergangenen Jahr hatte es Spekulationen darüber gegeben, dass "Zapp" auch vor dem Hintergrund der angekündigten Sparmaßnahmen zunehmend ins Netz wandern soll.

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  • ZDF: Marktführer auch 2020

    Seit 2012 ist das ZDF nun schon Marktführer unter den TV-Sendern. 2020 konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. Während Das Erste seinen Marktanteil lediglich stabil hielt, legte das ZDF um 0,6 Prozentpunkte auf nun 13,6 Prozent Marktanteil zu - trotz der ausgefallenen Sport-Großereignisse Olympia und Fußball-EM. Unter den kleinen Sendern waren ntv und Welt 2020 die großen Gewinner. Aber auch das Interesse an Doku- und Kulturkanälen war im Corona-Jahr größer, zudem legten die Dritten Programme zu.

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  • MDM-Gründerinitiative MEDIAstart läuft

    Zum 1. Januar 2021 hat die Gründerinitiative MEDIAstart unter dem Dach der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll jährlich bis zu zehn neue Medienunternehmen aus Mitteldeutschland dabei unterstützen, rasch und dauerhaft auf dem Markt Fuß zu fassen. Bis zum 28. Februar können sich Unternehmen für die MDM-Gründerinitiative bewerben. Die ausgewählten Unternehmen erhalten für ein Jahr einen monatlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro.

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  • Defizite bei der Filmbildung

    Der vor drei Jahren während der Berlinale gegründete Hauptverband Cinephelie (HvC) kämpft um die Aufwertung der Filmkultur in Deutschland. Wegen der geschlossenen Kinos in Zeiten der Pandemie droht ihr ein weiterer Bedeutungsverlust. Die AG Filmbildung im HvC fordert von der Politik grundsätzlich eine strukturelle Verankerung der Kunstform Film in Bildung und Kultur. Die Reflexion gesellschaftspolitischer Themen findet hingegen in der nicht-gewerblichen Filmarbeit schon seit Jahrzehnten statt.

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  • BW Goes Mobile

    Der Ideenwettbewerb der MFG Baden-Württemberg geht in eine neue Runde: Gesucht werden Studierende und Jungunternehmer*innen mit innovativen, digitalen und mobilen Ideen. Sie können sich in vier Wettbewerbskategorien bewerben. Die Gewinner*innen erhalten je 10.000 Euro Preisgeld und Coaching in der neunmonatigen Realisierungsphase. Bewerbungsschluss ist der 14. Februar 2021.

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  • 5. Youlius Award vergeben

    Am 30. Januar wurde der Förderpreis für YouTuber*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vergeben. Zum ersten Mal gab es am 31. Januar einen WebvideoDay.

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  • St. Ingberter Festival sucht Filme für 2021

    Corona ließ auch dem "Bundesfestival junger Film" 2020 keine Chance: Es fand überwiegend digital statt und zählte dabei 166.000 Abrufe. Die nächste Ausgabe des Nachwuchsfestivals findet vom 10. bis 13. Juni 2021 statt. Einreichungen dafür werden noch gesucht.

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  • Berlinale digital und analog

    Die 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden ein Festival in zwei Stufen: Den Auftakt machen im März die Branchenplattformen mit einem Onlineangebot. Im Juni wird es ein Sommer-Event mit Filmvorführungen sowohl in Kinos als auch Open Air geben.
    Auch die Berlinale Series Market & Conference ist in diesem Jahr selbstverständlich digital mit Konferenzprogramm und digitalen Screenings vom 2. bis 5. März.

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  • Nominierungen für Preis der deutschen Filmkritik

    Mit sechs Nominierungen führt Burhan Qurbanis "Berlin Alexanderplatz" die Nominierungsliste des diesjährigen Preises der deutschen Filmkritik an. Fünf Nominierungen erhielt Melanie Waeldes Debütfilm "Nackte Tiere", mit jeweils vier Nominierungen gehen Visar Morinas "Exil" und Leonie Krippendorffs "Kokon" ins Rennen um die Preise. Die Gewinner*innen werden am 22. Februar 2021 per Pressemitteilung bekannt gegeben.

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  • Konferenz zur Woche der Kritik

    Die Konferenz zur Woche der Kritik 2021 am 27./28. Februar legt sich vor dem European Film Market mit einem filmphilosophischen Schwergewicht an: dem Begriff der Konsequenz. Unter dem Titel "Konsequentes Handeln, Inkonsequentes Kino" soll die Idee der Folgerichtigkeit im Kino, im Kulturbetrieb und nicht zuletzt in der kritischen Praxis hinterfragt werden. Vom 1. bis 7. März gibt es Filme und Debatten online und optional im Hackesche Höfe Kino.

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  • VG Bild-Kunst: Meldungen Film 2020

    Die jüngste Verteilungsplanänderung bei der VG Bild-Kunst führt zu einer wichtigen Neuerung für Szenen- und Kostümbildner: Sie müssen ab jetzt ihre Beteiligung an allen Werken bis zum Meldeschluss des Folgejahres - also bis zum 30. Juni 2021 - bei der VG Bild-Kunst einreichen. Dafür verdoppelt sich die reguläre Ausschüttung.

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  • Programm "Film ab NRW" gestartet

    Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen können ab 4. Januar 2021 finanzielle Unterstützung im Rahmen des Hilfsprogramms "Film ab NRW" beantragen. In dem Hilfsprogramm stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.
    Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs abrufbar.

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  • Bund verstärkt erneut Kinoförderung

    Die Bundesregierung stellt in diesem Jahr für das Zukunftsprogramm Kino I bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung. Das bestehende und bereits 2020 wegen der Corona-Pandemie deutlich aufgestockte Förderprogramm wird damit fortgesetzt und um weitere drei Millionen Euro erhöht. Ziel ist es, Kinos insbesondere im ländlichen Raum bei nachhaltigen Modernisierungen zu unterstützen.

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  • Grütters: Kreative leiden

    Im Podcast "Aus Regierungskreisen" spricht Kulturstaatsministerin Monika Grütters erstaunlich offen über das Leiden der Kreativen in der Corona-Krise, wie es sie persönlich belastet und was für den Neustart nach der Pandemie getan wird. Einige Aussagen von Grütters sind gut geeignet, sie beim Wort zu nehmen...

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  • TERMINgeschäft

    • Mittwoch, 17. Februar, 18.30 Uhr (Live-Vortrag):
      Öffentlichkeitsarbeit & Recht: Drei kritische Fehler beim Schreiben von Artikeln und Pressemitteilungen (Rechtsanwalt Dr. Jasper Prigge)

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    • Samstag, 27. Februar, 10 bis 15 Uhr (Zoom-Meeting):
      Was bringt der Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende und wie nutzt man ihn richtig?

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  • CLICK-TIPP

    "So endet Corona"
    In dem Videoclip geht Mai Thi Nguyen-Kim der Frage auf den Grund, wie viele Menschen geimpft werden müssen, damit wir wieder ein normales Leben führen können ... und kommt zu interessanten Schlüssen.

    Zum Video

  • Impressum

    Texte: Gundula Lasch
    Redaktion: Monique Hofmann
    V.i.S.d.P.: Matthias von Fintel, Geschäftsführer
    connexx.av GmbH, c/o ver.di
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    connexx.av GmbH, c/o ver.di
    Matthias von Fintel
    Telefon: 030.69562302
    Email: mail@connexx-av.de
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